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Füssen -
die Stadt in Bayern, die sich ein Bischof
"unter den Nagel riss"
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Die Stadt Fuessen ist die letzte oder erste Station an der
Romantischen Straße (siehe auch Dinkelsbuehl
und Tauberbischofsheim), wunderbar gelegen
am Fuß der Alpen, ganz in der Naehe der weltbekannten Koenigsschloesser
Hohenschwangau und Neuschwanstein. Nicht umsonst gab man dieser Gegend in Bayern
auch den Beinamen"Koenigswinkel".

Fuessen war schon im Altertum eine Station an der Roemerstraße
"Via Claudia Augusta", von hier fuehrte der Weg aus Oberitalien weiter
nach Kempten oder Augsburg, der Lech war eine Wasserstraße,
die den Warenaustausch per Floß ermoeglichte.
Auch heute ist Fuessen ein Treffpunkt, nicht nur vieler
Straßen sondern auch fuer Besucher aus aller Welt. Sind doch die schoensten
Schloesser der Welt nur ca 4 Kilometer
entfernt.
Fuessen ist per Bahn, Bus oder Auto gut zu erreichen. Die
Autobahn A 7 Ulm/Kempten endet ca 18 km vor dieser Stadt, Zugverbindungen im
1 - 2 Stundentakt ueber Augsburg und Muenchen bieten sich an oder die Anfahrt
erfolgt per Auto aus Muenchen ueber die Bundesstraßen Weilheim/Schongau.
Vom Flughafen Muenchen sind es ca 160 km bis Fuessen, eine Fahrt von ungefaehr
2 Stunden Dauer mit vielen schoenen Aussichten. Schon von weitem verfuehren
dann die Koenigsschloesser zu einem Besuch. Seit neuestem kann man jetzt auch
bei "Koenig Ludwig II. Kaffee trinken", das bisher nicht zugaengliche
Obergeschoß im Schloß ist jetzt offen und beinhaltet sogar ein
Cafe mit herrlichstem Ausblick.
Doch auch in Fuessen selbst ist ein Tag sicher zu kurz,
um alle Sehenswuerdigkeiten und wertvolle Andenken der ueber 1000 jaehrigen
Geschichte der Stadt zu erkunden.

Liebhaber von Barock, Rokoko, Spaetgotik und Renaissance
koennen in Fuessen voll auf ihre Kosten kommen. Architektonische und kuenstlerische
Arbeiten von hohem Rang sind hier zu finden. Das "Hohe Schloß"
in Fuessen zaehlt zu den groeßten und bedeutendsten mittelalterlichen
Burganlagen Schwabens. Es war einst die Sommerresidenz der Augsburger Fuerstbischofe.
Besucher sind immer wieder erstaunt, die vielen Erker und sonstige Fassadenverschoenerungen
zu sehen und erst bei genauem Hinschauen wird dann entdeckt, daß es wundervolle
Illusionsmalereien sind.
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Neu !!!
gaanz ruhig weiterlesen, aber "janz" unten
können Sie dann mit mir mal einen Spaziergang durch das herrliche
Städtchen machen
ein Foto-Spaziergang durch die schöne Stadt
mit eigenen Bildern !!! |
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Im Jahre 1313 n.Chr. "riß sich der
Fürstbischof von Augsburg die Stadt unter den Nagel",
wie man so schoen sagt. Der damalige deutsche Kaiser war naemlich ein bisschen
"klamm bei Kasse" und wollte dennoch einen Kreuzzug
organisieren. Da "borgte" er sich vom Fürstbischof das Geld
und gab als Pfand die Stadt - na ja, das war's dann mit der Stadtfreiheit.
Denn der Kreuzzug brachte nicht die erhofften Reichtümer und ging "in
die Hose", damit war das Pfand weg - na ja, unsere heutigen
Banken haben wahrscheinlich Geschichtskunde mit im Lehrplan oder?

Ein Blick vom Uhrturm des Hohen Schlosses zeigt dem Betrachter
die Schoenheit der Landschaft, die zum Erholen und Wandern einlaedt.
Schon die alten Roemer schaetzten die Stadt Fuessen und
ihre Ortsteile Bad Faulenbach, Hopfen am See und Weißensee als Orte zum
Baden und Genesen. Fuessen ist ein anerkannter Kneippkurort, Bad Faulenbach
Mineral- und Moorheilbad und auch Hopfen am See hat das Praedikat eines Luft-
und Kneipkurortes. Das Faulenbacher Tal ist im uebrigen ein autofreier Naturpark,
dennoch leicht zu Fuß zu erreichen.
Aber nicht nur die zahlreichen Freizeitangebote der Stadt
und ihrer Umgebung wie Besuche der Schloesser (Neuschwanstein
>) oder der Wieskirche,
Sportmoeglichkeiten sommers und winters sondern auch die Gastfreundschaft und
Kueche koennen Besucher oder Urlauber kennenlernen.
Selbstverstaendlich sind auch zahlreiche Shoppinggelegenheiten
vorhanden. Aber Landschaft, Erholung, Sehenswuerdigkeiten sowie gutes Essen
und Trinken sind nicht alles, was Fuessen bietet. Auch die Liebhaber von Kultur
und Kunst kommen nicht zu kurz. Zeigt der Fuessener Totentanz als aeltester
noch erhaltener Totentanzzyklus in Bayern Brauchtum aus dem Mittelalter nur
als Malerei, so sind doch viele Braeuche und traditionelle Feste heute noch
lebendig und bieten dem Interessierten nicht nur Unterhaltung sondern auch
Einblicke in Glaube und Tradition. In Füssen wurde sogar mal ein ganz
wichtiger Friede geschlossen, im Jahr 1745 endet der bayerisch-österreichische
Erbfolgekrieg, nachdem sich die "hohen Herrschaften" in Füssen
zusammen gesetzt hatten, anstatt die "kleenen Leute" weiter auf einander
zu hetzen.
Bergmessen, Fronleichnamsprozessionen, Alphornblasen oder
der Viehscheid im Herbst mit praechtig geschmueckten Tieren sind bleibende
Eindruecke fuer jeden Besucher oder Urlauber.
Fuessen, nicht nur bekannt durch das Bundesleistungszentrum
fuer Eishockey oder die Gelegenheit zum Paragliding (Vorsicht: nichts fuer
boese Schwiegermuetter, Drachenfliegen muß gelernt sein), hat auch fuer
Musikbegeisterte zahlreiche Hoehepunkte. Im Mittelalter schon war Fuessen die
Wiege des Saiteninstrumentenbaues (1562 wurde die erste Lautenmacherzunft gegruendet)
und Musik ist auch heute noch ein Anziehungspunkt der Stadt.

Apropos Genießen, Sie brauchen eigentlich fuer Fuessen
und Umgebung ein wenig mehr Zeit als nur einen Tagesausflug. Schauen Sie mal,
wie groß schon allein die Kaffeetassen dort sind ( grad richtig fuer
uns Preissn ) und dann erst die Koenigsschloesser.
Am besten, Sie buchen vielleicht einen Kurzurlaub mit ein,
zwei Uebernachtungen. Da gibt es dann komplette Arrangements
mit Museumsbesuch, Altstadtfuehrung, Feinschmeckermenue und Zeit zum Wandern
auch noch.
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Noch zum guten Schluß, kennen Sie eigentlich
Rübezahl ? Ja? Ach Sie
meinen den manchmal etwas garstigen Berggeist aus dem Erzgebirge? Ob
der jetzt hier in den Bergen ist? Nein, nein, keine Angst, der macht
keinen Urlaub bei König Ludwig. Aber seinen Namen hat er "geborgt",
nämlich dem "Hotel Rübezahl" in Schwangau.
Dort sollten Sie mal Urlaub machen, direkter Blick
auf Neuschwanstein, ein "Katzensprung" zu den Schlössern,
Wellness-Angebote und und und. Besuchen Sie doch mal die Webseite
vom Hotel Rübezahl - ich fahr Sie übrigens auch gern
hin oder hole Sie dort ab. |
Übrigens, wer die Geschichte vom
Rübezahl mal wieder lesen oder seinen Kindern erzählen will,
hier kann er sie jetzt finden.
Ach, hab ich ja ganz vergessen, das Hotel Rübezahl
ist ein "Vier-Sterne-Hotel". Hat es aber auch verdient, ein Stern
für die freundlichen Besitzer, ein Stern für das freundliche Personal,
ein Stern für die excellente Küche und ein Stern für das elegante
und doch gemütliche Ambiente. Und wenn ich dort mit meinen Schlösser-
Fahrgästen noch zum Essen gehe, dann haben wir ganz schöne Probleme,
wieder weiter zu kommen. In das bayrische Büffet "könnt ick
mir reinlejen".
Weitere und ausfuehrlichere Informationen erhalten Sie unter
der eigenen Homepage der Stadt Fuessen
der Kurverwaltung oder Fuessen
Tourismus.
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So bummelt man in der Fuessener Altstadt
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und jetzt - neu seit 01.10.2006 - durch ganz Füssen:
ein virtueller Stadtbummel
mit mir - ick mußte schwitzen, Sie könn'n dabei
sitzen (bleiben - aber nicht in der Schule, liebe Kinder !) |
Text von J.W. Lohfink, Bildmaterial von der
Stadt Fuessen(© Studio Tanner) vorsichtshalber entfernt, weil ....
Anregungen, Vorschlaege (auch fuer Ihren eigenen Ort), Termin-Anfragen
oder auch Ihre Meinung, wie es Ihnen gefallen hat, bitte an J.W.
Lohfink
©®J.W.Lohfink |