Stadt Kempten im Allgaeu

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Kempten im Allgäu - auch da trieben sich die "alten Römer" rum

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Historisches

Sage

Hexen !

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Mitten in der reizvollen Erholungslandschaft des Allgaeu liegt die Stadt Kempten, die ueber 2000 Jahre alte Metropole dieses Gebietes von Bayern. Eine Stadt, die fuer einen Tagesausflug ideal zu erreichen ist, in der man Urlaub machen kann und von der viele Wege (zwar nicht direkt nach Rom, aber) zum Bodensee, in die Schweiz, Oesterreich oder sogar Italien fuehren.

Kempten ist als Verkehrsknotenpunkt der Region durch Bahn oder mit dem Auto von ueberall her leicht zu erreichen.

Die A 7 Wuerzburg-Ulm-Fuessen fuehrt direkt vorbei, von Muenchen faehrt ueber die A 96 Richtung Lindau und dann ueber Buchloe oder Bad Woerishofen in knapp 2 Stunden nach Kempten.

Wer denkt nicht beim Namen Allgaeu an den weltbekannten "Allgaeuer Kaese"? So ist es wohl selbstverstaendlich, daß in Kempten das Zentrum der Milchwirtschaft mit der "Sueddeutschen Butter- und Kaeseboerse" daheim ist. Aber in Kempten wird nicht nur die "Milli" verarbeitet, sondern auch moderne Elektronik hergestellt, Maschinen, Verpackungen und industrielles Know-how in alle Welt exportiert. Namhafte Firmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung haben Kempten in Bayern als Standort gewaehlt, an der Fachhochschule Kempten bekommen zukuenftige Mitarbeiter die benoetigten und wohlfundierten Ausbildungen.

Die Stadt Kempten ist also zugleich ein Ort fuer Urlaub und Erholung sowie Arbeiten und Wohnen innerhalb einer herrlichen Gegend.

Als Mittelpunkt tief im Sueden von Deutschland hat Kempten auch manchen Einfluß aus den Nachbarlaendern erhalten. Geschaeftig und gemuetlich, froehlich und vor allem gastfreundlich sind die Buerger dieser Stadt.

Internationale Kueche und Spezialitaeten der heimischen Koeche sind fuer Liebhaber des guten Essens ueberall zu finden. Wer noch nie die echten "Allgaeuer Kaesspatzen" gekostet hat, der sollte diesen Genuß nicht versaeumen. Durch ihre zentrale Lage bietet die Stadt Kempten fuer Besucher und Urlauber zu allen Jahreszeiten Moeglichkeiten zur Erholung und Entspannung. Die Stadt zu Fuß zu erkunden ist allein schon sehr reizvoll, die Umgebung mit dem Rad immer wieder abwechslungsreich. Wintersportler sind in kuerzester Zeit in den nahe gelegenen Vor- und Hochalpen Bayerns, Kurorte und Heilbaeder im Umkreis der Stadt zu finden. Namhafte Ausflugsziele wie die Koenigsschloesser Neuschwanstein und Hohenschwangau, die weltberuehmte Wieskirche oder die Bodenseeinsel Mainau mit dem Auto in greifbarer Naehe.

Auch Kulturliebhaber koennen auf ihre Kosten kommen, von Veranstaltungen jeglicher Art im Sommer auf der Freilichtbuehne an der Burghalde angefangen bis hin zu den "Kemptener Meisterkonzerten" im Stadttheater oder den "Fuerststiftkonzerten" in der St. Lorenz-Basilika und der Residenz.

Historisches ueber die Stadt Kempten

Das Allgaeu war schon weit vor Christi Geburt keltisches Siedlungsgebiet. 15 Jahre vor Beginn unserer jetzigen Zeitrechnung eroberten roemische Truppen das keltische "Polis", also Stadt "Kambodunon", wie beim griechischen Geographen Strabon ca 18 n.Ch. im 4. Buch seiner Erdbeschreibung erwaehnt wird.

Zahlreiche Funde aus der Roemerzeit wurden schon gemacht, Ausgrabungen im Archaeologischen Park Cambodunum lassen die einstige dort stehende Roemerstadt wieder ans Tageslicht kommen. Einer der wertvollsten Funde ist der "Wiggensbacher Schatzfund", ein vermutlich vor dem Alemanneneinfall 233 n.Chr. vergrabener Bestand von Schmuckstuecken und Muenzen (Qu. www.museen-in-bayern.de).

Die Stadt Kempten wurde von den unterschiedlichsten Voelkern, Staemmen und Herrschern besucht, nicht immer friedvoll. Nach den Roemern kamen die Alemannen, diese wurden dann von den Franken abgeloest. Die Ungarn ueberzogen die Stadt dreimal mit Krieg, im dreißigjaehrigen Krieg geben sich kaiserliche und schwedische Truppen die Ehre, spaetere Jahrhunderte sehen die Franzosen als Besucher. Selbst Russen, Tartaren, Ural- und Donkosaken nahmen Quartier in der Stadt. Man kann sehen, schon in frueheren Zeiten war Kempten ein rege besuchter Ort, nur oft nicht zum Wohlgefallen der einheimischen Bewohner.

Das Kloster Kempten, von St. Gallener Moenchen um 752 erbaut, war das erste Kloster im Allgaeu. 1289 wird die Altstadt von Kempten durch Koenig Rudolf von Habsburg zur "Freien Reichsstadt" erklaert. 1494 wird Koenig Maximilian von einem Legaten des Papstes in der St.-Mang-Kirche durch Umguerten eines geweihten Schwertes als "Roemischer Koenig" anerkannt. Pest und Krieg dezimieren zwischen 1618 und 1648 die einst 6000 Einwohner auf nur noch ca 900. In den Jahren zwischen 1790 und 1800 quartiert sich die franzoesische Revolutionsarmee in Kempten ein. 1802 besetzen bayrische Truppen die Stadt und ab 1803 gehoert Kempten zu Bayern und die Eigenstaatlichkeit erlischt. (Qu. Zeittafel auf http://home.allgaeu.org/tvogel - dort noch mehr detaillierte Infos).

Eine Stadtbeschreibung des Jahres 1748 : K e m p t e n, C a m p o d u n u m, C a m p i n o d a, freye Reichs-Stadt im Algow, in Schwaben, am Fluß Iler, über welchen eine Bruecke gehet, und der eine halbe Meile unter der Stadt Schiffreich wird. Sie ist der Lutherischen Religion zugethan, und treibet einen starcken Leinwand-Handel. Kempten, Campodunesis Abbatia, gefuerstete Abtey, Benedictiner-Ordens, und ist der Abt daselbst ein Reichs-Stand, wie auch Ertz-Marschall bey der Kayserin, und stehet unmittelbar unter dem Pabste. Er schreibet sich einen Hertzog von Kempten, und residiret in dem Closter St. Hildegard, unweit der Stadt Kempten, ueber welche sich aber des Abts Hoheit nicht erstrecket. Unter sein Gebiet gehoeret sonst auch das Laendlein Buchenberg.

Abschließend noch ein Zeitungsbericht aus dem Jahr 1892 ( Rubrik "Kunst" im "Bayernland No. 35"): Die St. Lorenzkirche in Kempten, die ehemalige Stiftskirche, ist im Jahre 1652 in italienischem Stil erbaut worden. Sie macht, auf einer kleinen Anhoehe mitten in der sog. Neustadt gelegen, einen imposanten Eindruck. Leider sind ihre beiden Tuerme unausgebaut geblieben. Man hatte sich allmaehlich so sehr an den Anblick gewoehnt, daß die Wenigsten etwas vermißten. Neuerdings wird in katholischen Kreisen der Ausbau der beiden Tuerme lebhaft besprochen. Nach einem von Bauamtmann Hoefl ausgearbeiteten Plan wird auf die Tuerme ein weiteres Stockwerk mit Kuppel aufgebaut werden, so daß dieselben um etwa 50 Meter hoeher wuerden. Die Kosten des Baues sind auf 50 000 M. angeschlagen, an welcher Summe bereits 10 000 M. durch den Beitrag eines katholischen Buergers gedeckt sein sollen.

Hier finden Sie die eigene Homepage der Stadt Kempten im Internet, wer jedoch noch eine Sage über einen Kemptener hoeren bzw. lesen moechte, ich habe folgende Geschichte aus dem bayrischen Sagenschatz ganz frisch wieder "ausgegraben":

Heinrich das Findelkind

Der Mayr von Kempten, von seinem Abte geliebt und durch diese Gunst, durch rastlosen Fleiß und Segen von oben bereichert, hatte neun Soehne. Dazu wurde ihm ein zehnter Knabe bei Nachtzeit vor die Tuere seines Hauses gelegt; die Haus- und Ehewirtin murrte: es seien der Kinder ohnehin schon genug. Aber der hausherr erbarmte sich des armen Wurmes, seiner schoenen Gestalt und ruehrenden Unschuld, und so hatte er nun zehn Kinder und zog sie alle gluecklich auf.

Aber er hatte Buergschaft getan fuer einen Freund, dem war das Glueck untreu. Betrueger brachten ihn um einen großen Teil des Seinigen. Meeresstuerme begruben mehrere seiner Schiffe in dem Abgrund. "Buergen muss man wuergen" sagt ein altes, aber nicht gutes Sprichwort und so erging es auch dem armen Mayr von Kempten. Er verdarb gaenzlich. Mit sich und der Welt zerfallen wurde der froehliche Mann ein Menschenfeind und selbst den eigenen Kindern abhold. Er schlug sie und trieb sie aus dem Hause, daß sie dienten und ihm aus dem Brot kamen.

Der zehnte, der arme Heinrich Findelkind, war am schlimmsten daran. Aber er lief doch lieber in die unbekannte große weite Welt hinaus, als daß er sich zu Hause totschlagen ließ. Da fanden an der Heerstraße zwei Priester, die nach Rom zogen, den weinenden Knaben, troesteten ihn und gaben ihm Brot; mit ihnen ging er ueber den Arlberg. Drueben wohnte ein rauher und streitbarer, aber frommer Ritter. Man hieß ihn nur den Jackl ueber Rhein. Der gab den Priestern reichlich Almosen und fragte: "Wo wollt ihr mit dem Knaben hin?" Sie erwiderten :"Er ist zu uns gelaufen auf dem Felde". Drauf der Ritter :"Laßt ihn mir, daß er meine Schweine huete". Die Priester antworteten "Er kann tun, was er will", und Heinrich Findelkind wurde Knecht und Schweinehirt beim Jackl ueber Rhein, erhielt des Jahres zwei Gulden Lohn, ging fleißig mit dem Ritter zur Kirche und trug ihm das Schwert nach.

Wie sie da, dem fernen Gelaeute nach, den Berg hinabstiegen, brachte man ihnen oft viele Leichen entgegen von ungluecklichen Pilgern, die des Winters auf dem Arlberg im Schneegestoeber oder unter Lawinen zugrunde gegangen. Raubvoegel und Raben hatten ihnen die Augen ausgehackt, die Kehlen abgefressen und sie auf mannigfache Weise verunstaltet. Das erbarmte den Heinrich Findelkind so sehr, daß er bitterlich weinte und ein heiliger Eifer in ihn drang, solches Unglueck zu verhueten. In vollen zehn Jahren hatte er fuenf Gulden in allem ausgegeben und also noch fuenfzehn Gulden uebrig von seinem Verdienst mit dem Hirtenstab.

Da trat er eines hohen Festtages vor die Kirchentuer mit dem Ausrufe, ob jemand die fuenfzehn Gulden nehmen wollte und damit einen Anfang machen auf dem Arlberge, daß die armen Pilger nicht also verduerben. Aber die Leute lachten vielmehr des toerichten Beginnens eines Betteljungen und niemand wollte die erste Hand anlegen. Da rief Heinrich Findelkind von Kempten zu Gott dem Allmaechtigen und zu St. Christopf, dem starken Nothelfer, und rettete gleich den ersten Winter sieben Menschen das Leben und ein paar Jahre darauf fuenfzig Menschen. Darauf stiftete er eine eigene Bruderschaft St. Christops auf dem Arlberg und zog fuer diese edle Bruderschaft bettelnd durch alle Laender und erhielt reiche Gaben.

Die Kirchenfuersten von Salzburg, Chiemsee, Freising, Passau, Regensburg, Augsburg und Wuerzburg gaben ihm reichen Ablaß. Das Bruderschaftsbuch nennt unter den vorzueglichsten Wohltaetern unter andern auch die Landgrafen von Leuchtenberg und Grafen von Montfort und Ortenburg und viele andere Ritter. Herzog Leopold der Stolze von Oesterreich bezeugte im Dezember 1386, nachdem im Juli vorher sein Vater bei Sempach wider die verachteten und verspotteten Schweizer Bauern mit dem Kern seines stolzen Adels gefallen, es sei der arme Knecht Heinrich von Kempten, in seiner Jugend ein Findelkind, mit großer Andacht und Begierde vor ihn gekommen, daß er wollte ein Haus bauen auf dem Arlberg und in dieser Wildnis wohnen und sitzen, vorzueglich damit die armen Pilger und Kaufleute nicht ferner so elend zugrunde gingen. Es seien ja viele gute Dinge angefangen worden von einfaeltigen Leuten. Darum befehle er allen seinen Hauptleuten und Richtern, ihn dabei zu schuetzen und schirmen. Des armen Hirtenknaben und Findelkinds von Kempten edles Werk begann und bestand durch mehrere Jahrhunderte. Es erhielt Tausenden das Leben und sicherte einen fuer den Handel wichtigen Straßenzug.

Also, Leit, auf nach Kempten, dös is a wunderbares Städtle.

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