Tauberbischofsheim - Zentrum des Main-Tauber Kreises

an der Romantischen Straße

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Tauberbischofsheim in Baden-Württemberg - da, wo die "flinken Mädels mit den langen Käsemesserchen" herkommen

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Historisches - Sage 2 - Sage 3

Besucher oder Urlauber in Mittelfranken haben eine schwere Wahl vor sich, fuer welche der vielen reizvollen Stationen der Romantischen Straße (s. Dinkelsbuehl) in Bayern sie sich entscheiden sollen.

Heute machen wir einen Ausflug ins "Ausland" und dabei einen Besuch in der Stadt Tauberbischofsheim.

Dieses Schmuckstueck ist (leider) keine bayrische Stadt, denn sie liegt im fraenkischen Teil von Baden-Wuerttemberg. Aber als gute Nachbarn besucht man einander und so darf auch Tauberbischofsheim nicht in meiner Vorstellung lohnenswerter Reiseziele fehlen.

Eingebettet in die zum Wandern und Erholen einladende Landschaft des Tauber-Tales hat sich die Stadt den Charme einer laendlichen Idylle erhalten. In Tauberbischofsheim wurde nicht der Fehler so mancher Stadtvaeter begangen, dem Verkehr oder Industrie alte Bausubstanz zu opfern. Die erste Fussgaengerzone von Baden-Wuerttemberg wurde zum Beispiel hier eingerichtet.

Tauberbischofsheim ist eine Stadt im Gruenen, der man beim ersten Anblick gar nicht ansieht, dass sie eine erhebliche Bedeutung als Schul- und Verwaltungszentrum der Region hat.

Karte/Bild entfernt weil: Deutsches Recht (Urhebergesetz) = eine Fallgrube für den Laien!

Ich hatte geglaubt, daß Bilder von für Jedermann ausliegenden oder anzufordernden Tourismus-Prospekten oder auch von der Stadt zur Verfügung gestellt für eine Webseite zu verwenden sind - Pustekuchen !

Die Mädchen dort sind gar hübsch, aaaber gefährlich. Manche haben so gaanz lange "Käsemesserchen" und damit können die arbeiten, mein lieber Scholli. Wer da keine Gesichtsmaske auf oder eine Rüstung anhat, der wird schnell zum Sieb. Der Name "Anja Fichtel" ist ja ein Begriff bei allen, die noch wissen was ein "Paukboden" ist.

Na, keene Ahnung, wa? Aber Hip-Hop tanzen, det kenn ick! Also denn, für die Unwissenden (werden bei Günther Jauch oft ziemlich traurig in der Show wegen zu wenig Knete...) : Paukboden war und ist der "Tanzplatz" von fechtenden Studenten.

Und Tauberbischofsheim hat sich in Sportlerkreisen im In- und Ausland einen vorzüglichen Namen gemacht durch das hier ansaessige Bundes- und Landesleistungszentrum fuer Fechten mit angeschlossenem Teilinternat.

Die Stadt ist jedoch nicht nur auch ein Einkaufszentrum fuer den Tauber-Kreis, sondern bietet auch zahlreiche Arbeitsplaetze fuer die gesamte Umgebung. Einige namhafte Industrie-Unternehmen haben sich in Tauberbischofsheim angesiedelt, so ein weltweiter Branchenfuehrer in der Herstellung stationaerer Holzbearbeitungsmaschinen und verwandte Industriezweige wie z.B. Spezialmoebelfabriken.

Obwohl Zentrum von Verwaltung, Industrie und Handel ist Tauberbischofsheim eine Stadt , in der die geschichtlichen Urspruenge, die reizvolle Umgebung und die moderne Zeit irgendwie zeitlos ineinander gehen.

Besucher, Urlauber und Einwohner, letztere uebrigens seit Jahrhunderten "Gaeste" gewohnt, haben aber auch viele andere Moeglichkeiten, sich zu erholen oder zu unterhalten. Festlichkeiten, oft in der Fußgaengerzone der Altstadt, zahlreiche und vielfaeltige Angebote der heimischen Kueche, Sportstaetten, Kultur in mannigfacher Art, all das bietet sich dem, der danach sucht.

Gut ausgebaute Radwanderwege (es koennen auch Raeder geliehen werden) locken zum Erkunden des Gebietes von Tauber und Main, schon im Mittelalter als Herzstueck des "Heiligen Roemischen Reiches Deutscher Nation" angesehen.

Tauberbischofsheim und seine "Gaeste" - ein wenig Geschichte und Unterhaltung

Ob ein Bauer pfluegt oder ein Bauherr baut, immer wird die Erde bewegt und dabei kommen oft versteckte Zeugen der Vergangenheit ans Licht. Auch in und um Tauberbischofsheim hat man zahlreiche Funde gemacht, die belegen, dass die Region des Main-Tauber-Kreises schon weit 3000 Jahre v.Chr. besiedelt war. Diese praehistorischen Funde koennen im Tauberfraenkischen Landschaftsmuseum im Kurmainzischem Schloß besichtigt werden.

Aus der Zeit des Mittelalters sind jedoch nicht nur viele zu Stein gewordenen Erinnerungen geblieben, auch zahlreiche "Gaeste" der Stadt Tauberbischofsheim haben in Wort und Bild Kunde von ihrem Besuch hinterlassen. Klangvolle Namen wie Bonifatius, Kaiser Friedrich Barbarossa, genannt der Rotbart, Erzbischof Albrecht von Mainz, General Tilly, Balthasar Neumann, der geniale Baumeister, der Bildschnitzer Tilman Riemenschneider oder der Maler Matthias Gruenewald sind noch heute bekannt. Und von jedem ist das eine oder andere Stueck in Tauberbischofsheim oder seinen Stadtteilen zu sehen und erhalten geblieben. Einen Ueberblick, wer und wann hier einkehrte, koennen Sie der Homepage der Stadt selbst entnehmen.

Ich moechte Ihnen heute noch drei alte Erzaehlungen aus der Umgebung von Tauberbischofsheim vorstellen, die eng mit der Landschaft verbunden sind und nicht in Vergessenheit geraten sollten. Im Stadtteil Distelhausen gibt es die Wolfgangskapelle. Von dieser werden zwei Entstehungsgeschichten ueberliefert. Eine wird von einem Grabstein "erzahlt", die andere durch ein Standbild.

Der Grabstein des des Johann Klinger von der Hall

Das ist der Name eines Bauern, dessen Grabstein in der Aussenmauer der Kapelle eingemauert ist. Dieser Mann soll in der Mitte des Jahrhunderts seinen Acker an der Tauber gepfluegt haben. Damals ging das noch per Hand und Pferd und war sehr schwer. Der Bauer hatte auch große Muehe, da das Pferd lahmte. Einen stoerenden Stein im Feld warf der Bauer achtlos in die Tauber. Als er am naechsten Tag weiter arbeiten wollte, lag der Stein wieder da. Der Bauer warf ihn erneut in den Fluß. Wie er jedoch am dritten Tag den gleichen Stein erneut an der selben Stelle fand, da war ihm das nicht mehr geheuer. Gerade, als er ihn erneut in die Tauber werfen wollte, ließ ihn sein Gefuehl den Stein genauer anschauen. Da, so sagt man, entdeckte er, daß darauf ein kleiner Bildstock gezeichnet war, der den Heiland am Kreuz, Maria, Johannes und den heiligen Wolfgang erkennen ließen. Der Bauer sank auf die Knie, betete, bat auch um Genesung fuer sein Pferd und als er sich erhob, war sein Pferd gesund. Aus Dankbarkeit errichtete er dann auf dem Acker die Kapelle mit dem Bildstock darin.

Der kopflose Reiter

Die andere Version der Entstehungsgeschichte der Wolfgangskapelle erzaehlt folgendes: Im 15 Jahrhundert, die Pest wuetete ueberall und hatte auch schon von Distelhausen die Haelfte der Einwohner dahin gerafft, gelobten die ueberlebenden dem heiligen Wolfgang eine Kapelle zu stiften, wenn sie verschont bleiben wuerden. Schon kurz nach dem Geloebnis war die Pest vorbei und die Anwohner hielten ihr Versprechen. Die Kapelle wurde gebaut und alljaehrlich, am 31. Oktober, wurde ein Fest zu Ehren des Heiligen mit einer Prozession gefeiert. Diese Tradition hat sich mit dem Pfingstritt erhalten, denn damals ritt man zu Pferde zur Prozession. Es gab dann auch einen anderen, von dem man erzaehlt, er sei wohl nicht zum Beten sondern zum Stehlen zur Kapelle geritten. Dieser Reiter, vielleicht ein versprengter Soeldner, sei zur Kapelle gekommen, habe beim Anblick des Standbildes der Mutter Gottes zu laestern begonnen und dann seinen Saebel gezogen und auf den Hals des Standbildes geschlagen. Da der erste Hieb nur eine Scharte verursacht hatte, holte er zu einem gewaltigeren Hieb aus um das Bild zu enthaupten. Aber statt dessen traf er sich selbst und seither sah man in hellen Mondnaechten einen Reiter auf einem weißen Schimmel ueber die Tauberwiesen reiten, seinen Kopf in den Haenden tragen.

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Ein Blick auf die Tauberbruecke vor der Burg Gamburg, deren Besitzer einst folgendes im Volksmund hinterliessen:

eine Sage ueber die Eulschirbenmuehle zwischen Gamburg und Bronnbach, fuer Radwanderer und Autofahrer ein reizvoller Pausenort. Die Muehle, urkundlich erstmals erwaehnt 1245 als "Ulschirben"-Muehle (vermutlich jedoch eine Toepferei - "ulla" = Topf), 1595 nachweislich erbaut, wurde auch mal als Kloster genutzt und der Ursprung der sich um sie rankenden Sage ist eine sichtbare Hochwassermarke aus dem Erbauungsjahr.

Die schoene Melusine

Man erzaehlt, daß der Ritter von der Gamburg einst nach der Jagd in der Muehle einkehrte. Dort sah er ein wunderschoenes Maedchen, von dem der Mueller ihm berichtete, dass es sehr fleissig sei, eigentlich fuer zwei arbeite und er daher sogar unuebliche Arbeitzeiten akzeptiert, von Donnerstagabend bis Samstagmorgen hatte Melusine, das war ihr Name, frei. Den Ritter von Gamburg hatte die "Liebe auf den ersten Blick" gefangen und so stellte er der jungen Frau nach, obwohl er verheiratet war. Am Abend des Donnerstags wartete er auf das Maedchen, dies kam auch aus der Muehle, war aber im naechsten Augenblick verschwunden. Eine Woche spaeter stellte er es geschickter an, schlich ihr nach, sah wie sie sich am Fluß entkleidete und ins Wasser sprang. Im Mondlicht konnte er dann sehen, dass Melusine eine Wasserfrau war, denn ab der Huefte war begann ein schuppiger Fischleib. Zu damaliger Zeit kannte man noch die Gesetze der Elemtar-Geister und so nahm der verliebte Ritter ihre Kleider an sich, dadurch war sie ihm verfallen.

Der Ritter baute dann neben der Muehle ein kleines Schloß und durch die unteren Raeume konnte Melusine zu besagter Zeit immer in die Tauber zurueck. Waehrend dieser Tage lebte der Ritter mit seiner Ehefrau und diese war anscheinend sehr tolerant. Der Mueller jedoch, ein einfaeltiger und vielleicht auch mißguenstiger Mensch, verriet diesen unchristlichen "flotten Dreier" dem Abt des Klosters Bronnbach. Dieser hatte dafuer natuerlich auch kein Verstaendnis, gab dem Mueller ein mit geheimnisvollen Zeichen beschriebenes und geweihtes Blatt und hieß ihn, dieses auf die Kellertreppe zu legen, bevor Melusine aus dem Wasser komme. Gesagt, getan, Melusine kam aus der Tauber, man hoerte Jammern und Wehklagen, dann einen schweren Fall ins Wasser. Melusine war fuer immer verschwunden. Der Ritter starb vor Gram, seine Frau beschloß ihr Leben in Gebet und Andacht zu beenden und machte aus dem Schloß ein Kloster. Wenige Tage nach ihrem Tod stieg die Tauber dann aus unerklaerlichen Gruenden so hoch an, daß vom Kloster Eulschirben nur noch das Dach zu sehen war. Die Rache der Wasserfrau ?? Die Nonnen des Klosters uebergaben das Haus dann einem Mueller, der die heute noch zu sehende Muehle einrichtete.

Soweit mein Ausflug nach Tauberbischofsheim, den Main-Tauber-Kreis in Baden-Wuerttemberg und die Welt der alten Sagen. Weitere Informationen koennen Sie der Homepage der Stadt Tauberbischofsheim entnehmen, man ist dort auch gerne bereit Ihnen Unterlagen zu schicken oder anderweitig behilflich zu sein. Von Mitte April bis Mitte Oktober finden regelmäßig wieder Stadtführungen statt.

Wer mehr darüber wissen möchte, die Homepage der Stadt Tauberbischofsheim anklicken (s.o.). Und die netten Mitarbeiter der Touristinformation sind auch gern per E-Mail bereit zu antworten.

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Anregungen, Vorschlaege (auch fuer Ihren eigenen Ort),Termin- Anfragen oder auch Ihre Meinung, wie es Ihnen gefallen hat bitte an J.W. Lohfink

Text von J.W. Lohfink, Bildmaterial von der Stadt Tauberbischofsheim vorsichtshalber entfernt weil ich nicht weiß, ob alle Rechte bei der Stadt liegen und keine Lust habe, wieder von jemandem eine Abmahnung nach dem Urheberrechtsgesetz zu bekommen. © J.W.Lohfink

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