Bad Aibling, Bayerns ältestes Heilbad

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Bad Aibling -

wasserreich und heilsam, ein idealer Kur- und Urlaubsort


Lang ist's her, daß ich die Bad Aibling-Seite „gebastelt“ habe – war eine der ersten Seiten von Mietwagen Lohfink. Viele Webseiten-Besucher kennen sie und auch mich, für Neubesucher eine kurze Vorstellung: mein Name ist Jörg W. Lohfink und ich fahre meistens als Flughafentransfer vom Flughafen Franz-Josef-Strauss in München kreuz und quer durch Bayern. Und da sich im Lauf von rund 12 Jahren auch so mancher Ort „gemausert“ hat, also schöner geworden ist, eine kleine Überarbeitung meiner ersten Ausflugs- oder Urlaubsort-Beschreibungen – heute Bad Aibling.



So sah Bad Aibling, ca 45 Kilometer von Muenchen in Richtung Salzburg gelegen vor etwa 100 Jahren aus, ein Ort mit ca 5000jaehriger Vergangenheit, wie so manche Funde gezeigt haben. Die Natur hat dort Bayern einen Schatz gegeben, der schaetzungsweise doppelt so alt ist und fuer viele Menschen zum Segen wurde.


1838 begannen zwei Landaerzte und ein Apotheker im damaligen Aibling mit Forschungen, ob man das dort befindliche Torfmoor medizinisch nutzen koennte. Nach sieben Jahren vieler wissenschaftlicher Experimente war der Grundstein fuer einen Heilbadbetrieb gelegt, Aiblings "Soolen- und Schlamm-Bade-Anstalt" war die Urzelle fuer vielfaeltige Heilbehandlungen und verhalf Aibling zum staatlich anerkannten "Bad".



Wer die Stau-Strecke über den Irschenberg überstanden hat und die Ausfahrt Bad Aibling nimmt, dem bietet sich dann direkt vor dem Ortsschild das obige Bild. Wenn ich den Stadtplan richtig gelesen habe, ist das der Mühlbach.



Aber das ist nicht das einzige „Wässerchen“ im Ort, hier eine Beschreibung aus dem Jahr 1911 :

Am Einflusse der Glonn in die Mangfall liegt das freundliche Staedtchen Aibling, dem Kaiser Ludwig im Jahre 1321 alle Rechte gewaehrte, welche die Stadt Muenchen besaß. In der Naehe des Staedtchens erinnert das von den Frauen Deutschland gegruendete Theresien-Monument and den Abschied, welchen hier die erlauchte Mutter von ihrem Sohne Otto am 6. Dezember 1832 genommen hatte, als dieser hinzog, um als erwaehlter Koenig der Hellenen Griechenland zu beherrschen.



Im Jahre 1844 wurde Aibling durch die erfolgte Gruendung der spaeter beruehmt gewordenen Sole- und Moorschlamm-Badeanstalt in weiten Kreisen bekannt; nachdem es durch die Bahnlinie Muenchen-Salzburg den Stationen des Haupt- und Fremdenverkehrs einverleibt wurde, hat sich jetzt Aibling, das Albeanum der Roemer, zu einem der besuchtesten Kur- und Badeorte Bayerns entwickelt. Das froehliche, ungezwungene und gemuetliche Kurleben in Aibling macht es jedem Kurgaste leicht, sich in kuerzester Zeit heimisch zu fuehlen.

An diesen Feststellungen hat sich bis heute nichts geaendert, vielleicht nur, daß man Bad Aibling jetzt auch sehr bequem über die Autobahn Muenchen-Salzburg erreicht. Wir brauchen vom Flughafen bis zu Ihrem Hotel in Bad Aibling eine knappe Stunde.

Aber weiter im immer noch treffenden Text von damals:

Gelegenheit zum Fischen in der Glonn und der Mangfall, lohnende Ausfluege in die Umgebung und in die nahen verlockenden Berge, an die herrlichen Seen, zum praechtigen Koenigsschloß auf der Herreninsel im Chiemsee, Turn- und Spielplaetze, die Konzerte der Kurmusik usw. bieten abwechselnde Unterhaltung in Fuelle.
Die Kurmittel, unter welchen Moor-, Sole-, Mutterlauben- und Fichtennadelbaeder obenanstehen und denen sich ferner Elektrizitaet, Duschen, Massage, Kraeutersaefte und Molken anreihen, finden bei einer großen Anzahl von Krankheiten, unterstuetzt durch ein vorzuegliches Klima, mit bestem Erfolg Anwendung, und zu ihrem Gebrauch sind die Baeder- und Kuranstalten auf das vortrefflichste eingerichtet.




Ganz interessant vielleicht auch ein Absatz innerhalb eines Werbeartikels ueber das damalige Kurhaus "Wittelsbach" (heute ein Seniorenheim in neuem Gewand):

.... da mit der Anwendung der Kurmittel eine zweckentsprechende Diaet Hand in Hand gehen muß, so wird auf eine gute Kueche großer Wert gelegt. Im allgemeinen herrscht der Grundsatz der Verabreichung einer reichlichen, gut zubereiteten Kost; es besteht auch eine andere Abteilung fuer Diaet- und vegetarische Kuren nach aerztlichem Regime unter der direkten Aufsicht der Besitzerin Frau Koeniglicher-Kommerzienrat XX X (aus Datenschutzgruenden nur XXX), verwitwete Kapitaenleutnant XXX. Ein Zwang zum Genuß alkoholischer Getraenke besteht nicht. Die Preise sind als sehr zivile zu bezeichnen.

In wie weit das mit den „zivilen Preisen“ noch stimmt, entzieht sich meiner Kenntnis, das müssen Sie bei der Kurverwaltung/Tourist Information in Bad Aibling erfragen. Die findet man gleich links im Kurpark, knapp 300 Meter nach dem Ortsschild. Hinter dem Kurpark ist auch die neue schöne große Therme von Bad Aibling gelegen.



Trotz dieses schönen Anblicks kommt jetzt eine kleine Träne auf, denn ich wollte mit Ihnen gleich weiter zum Marktplatz von Bad Aibling. Und nach diesem sehr schön gestalteten Brunnen ist „Feierabend“ für den ortsunkundigen Autofahrer.

Die Stadtväter haben nämlich eine Verkehrsberuhigung eingebaut und es gibt sogar einen Parkplatz für den Besuch der Stadtmitte, doch wie man mit seinem Gepäck zum Hotel dort kommen soll, erscheint mir als oberbayrisches Rätsel. Vielleicht soll jeder die neue Umgehung nehmen und dann durch „die kalte Küche von hinten“ in die Stadt reinfahren, aber das kann's eigentlich nicht sein. Sollten Sie also selber dort am Brunnen ankommen und nicht weiter wissen, nehmen Sie den Hinweis „Kliniken Harthausen“ und dann kommen Sie von Südosten über den Hofberg zur Stadtmitte.



Sowie aber links der Turm der Stadtpfarrkirche auftaucht, ist am besten, dort oberhalb des Hofbergs sich schnell einen Parkplatz zu suchen. Da kann man nämlich schön bequem ebenerdig noch zu rund 600 Jahre alten Kirche „Mariä Himmelfahrt“ laufen. Rechts daneben ist dann gleich die „Luitpold-Schule“ (ja, ja, in Bad Aibling san's no königstreu).



Es gibt nämlich sowohl von der Bergseite vom Marktplatz her als auch von „hinten“ einen Eingang in die Stadtpfarrkirche. Der hintere ist interessanter und wird wahrscheinlich oft von auswärtigen Besuchern übersehen. Dort findet man auf der einen Seite eine sehr eindrucksvolle Statue des „geketteten Heilands“ und auf der anderen eine kleine „Lourdes-Grotte“. Beides können Sie sich auf meiner speziellen
Kirchenseite von Bad Aibling anschauen. Jetzt erst mal ein Einblick in die um 1760 rum im Stil des Barock und Rokoko umgebaute alte gotische Kirche.



Die Kirche auf der dem Marktplatz zuwandten Seite verlassend weiß man gleich, wie spät es ist, sofern die Sonne scheint. Eine sehr schöne Sonnenuhr ist dort angebracht, falls der Mesner vergißt, die Turmuhr aufzuziehen.



Jetzt aber auf in die Stadtmitte selber. Den Alpenblick vom Hofberg aus habe ich Ihnen schon oben plaziert (ick schreib' italienisch wie die „Plaza“ - die neue deutsche Rechtschreibung find ich besch...). Und dann wandere ich mit Ihnen Ellmosener Straße runter Richtung Marienplatz.



Der kommt gleich, gradaus sehen wir den Turm von St. Sebastian und davor das gelbe Haus mit den schön bemalten Fensterläden, d a s sollten Sie sich merken. Falls Sie romantisch veranlagt sind oder sich mal wie ein Schloßherr fühlen wollen, dann können Sie sich dort ein „Zimmerchen“ mieten. Es ist das ehemalige Schloß Prantshausen (da „hauste“ einst die „Familie von Prant“), ist sehr feuerfest (hat zwei Stadtbrände überstanden, na ja, bei ein Meter dicken Mauern) und ist heute das Romantik-Hotel Lindner.



jetzt haben wir den Marienplatz gleich erreicht, vorne noch schöne alte Bausubstanz aus den „guten alten Zeiten“, wenn man mal von den zwei Stadtbränden und den Eroberungen durch feindlich gesinnte Besucher früherer Zeiten absieht.

Den schwedischen Truppen im 30jährigen Krieg wird Aibling in böser Erinnerung geblieben sein, sie konnten erst in die Stadt eindringen, nachdem fast alle Verteidiger gefallen waren. Ja, zäh san's a, die Aiblinger.



Nee, das ist kein Aiblinger Bürgermeister oder einer, dem das viele Wasser zu Kopfe gestiegen ist. Das ist neumodische Kunst und steht genau da, wo so mancher „großkopfige“ sein Geld los werden kann – braucht sich bloß ein „Häuschen“ aus dem Sortiment dahinter aussuchen.

Bevor wir gleich rechts mal hinter den Marienplatz gucken, ein paar kurze Worte zur Heilkraft des Moores: Moor speichert Waerme und gibt sie nur sehr langsam wieder ab. Dadurch steigt bei einem Vollbad die Koerpertemperatur und es kommt zu einem Heilfieber. Moor enthaelt entzuendungshemmende, schmerzstillende und muskelaktivierende Eigenschaften. Besonders Rheumapatienten erfahren durch Moorheilbaeder Schmerzlinderung, weil im Vollbad Muskeln, Gelenke und Gliedmaßen auch entlastet werden, ebenso gibt es erstaunliche Erfolge der Moortherapie bei Frauenleiden.



Aber jetzt eine kleine Warnung, ob Sie nun in Bad Aibling eine Moor-Therapie machen ( da sieht man meist braun oder gelb aus nach der Anwendung) oder eine Kneip(p)-k(to)ur (manche sind dann janz blau) – Wasser treten ist gesund, aber über's Wasser wandeln wie diese hier auf der Glonn??? Wenn Sie nicht ganz genau wissen, wo eventuell Steine liegen, würd' ich's nicht machen.



In Venedig und Amsterdam soll es auch so malerische Winkel geben, aber dort auch so viel schönes Grün ist? So idyllische Eckchen finden Sie auch im Kurpark, sollten Sie auf alle Fälle nicht versäumen. Jetzt muß ich aber wieder zurück zum Wagen, in ca 50 Minuten muß ich
Bad Endorf sein und in Rosenheim bauen's grad wieder die halbe Innenstadt um. Also, los, wieder zurück zum Marienplatz.



Jetzt können wir die Mariensäule von vorn sehe und auch der Turm von St. Sebastian ist viel schöner sichtbar. Da schauen wir noch mal schnell rein, wer dann mehr Details sehen möchte, bitte
hier klicken oder den Link im Wegweiser benutzen.



Ist das nicht eine Augenweide? Obwohl ich nun wirklich nicht viel Ahnung von Kunst und den einzelnen Stilrichtungen habe, Freude macht es mir immer wieder, solche Werke zu betrachten. Wieviel Liebe und Inbrunst diese alten Künstler in ihre Arbeit gesteckt haben.
Aber wie gesagt, ich muß wieder weiter, heute ist noch einmal Flughafentransfer angesagt und morgen eine Fahrt zu den
Koenigsschlössern bei Füssen.



Sie können ja gern noch ein bisserl in Bad Aibling verweilen (oder auch mal mit mir oder selber später hinfahren), auf dem letzten Bild zeige ich Ihnen, was alles möglich ist.

Die Kanne steht für Wasser, Bier oder Wein,

von Ochs über Huhn bis Fisch kommt alles auf den Tisch,

„goldig“ soll es Ihnen munden –

diese Werbeerklärung hab ich jetzt erfunden.

Was die Symbole in Wahrheit bedeuten, das soll Ihnen der Chef vom Romantik-Hotel Lindner deuten. Die Bad Aibling-Stadtseite mit den Info's für die Touristen finden Sie übrigens jetzt unter www.aib-kur.de .

Bis zum nächsten Mal, ob persönlich oder nur hier auf meinem Reiseführer, ganz liebe Grüße und alles Gute

Ihr Jörg W. Lohfink vom oder als Flughafentransfer München

©® J.W.Lohfink

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