Der Bayerische Wald, Zwiesel -

wo's Bier dampft und der Bär wurz(t)

Muenchen Flughafentransfer - Ein Service von Mietwagen Lohfink Büro 08105-9358 - Mobilruf 0172-9607143

Bieten Sie Ihren Gästen/Firmenbesuchern/ oder Ihrer Familie doch mal etwas Besonderes - Fahren mit persönlichem Chauffeur (bis 8 Personen /Flughafen - Zwiesel 240,- Euro) .

Mein Service für Personenbeförderungen oder Flughafenabholungen steht Ihnen jederzeit Tag und Nacht zur Verfügung - nach Vorbestellung ! - Rufnummer 08105-9358

*

Wegweiser

durch meine Webseite und Bayern

Home

Einfuehrung

Albaching

Altenmarkt an der Alz

Altoetting

Bad Aibling

Bad Berneck und Trebgast

Bad Endorf

Bad Staffelstein

Banz

Vierzehnheiligen bei Staffelstein

Bad Tölz

Bad Woerishofen

Bamberg

Bayerischer Wald

Bayerischer Wald - Cham

Bayerischer Wald - Freyung

Bayerischer Wald - Furth im Wald

Bayerischer Wald - Grafenau Stadtpfarrkirche

Bayerischer Wald - Grafenau

Bayerischer Wald - Neukirchen b Hl. Blut

Bayerischer Wald - Rinchnach

Bayerischer Wald - Waldkirchen

Bayerischer Wald - Zwiesel

Bayreuth

Berchtesgaden

Bernried

Burghausen

Coburg

Die Wies' (kirche) bei Steingaden

Dingolfing

Dinkelsbuehl

Freising

Fuerstenfeldbruck

Fuessen

Fuessen 1 - Rundgang

Furth im Wald

Gars am Inn

Garmisch

Gilching

Guenzburg

Hengersberg - Niederaltaich

Kaufbeuren

Kaufbeuren Stadtrundgang

Kelheim

Kempten

Kulmbach

Sie waren noch nie in München? Na nix wie hin !!!!

Landsberg am Lech

Landshut

Markt Irsee

Mittenwald

Mühldorf am Inn

Murnau

Nabburg in der Oberpfalz

Neuoetting

Noerdlingen im Ries

Nürnberg

Passau

Passau 1 - Fotoreise

Prien am Chiemsee

Rechtmehring und Kirchreith

Regensburg

Rosenheim

Rottenbuch und Hohenpeissenberg

Salzburg

Schongau

Schwangau

Starnberg

Starnberg (2.Teil - Ammersee)

Steingaden

Straubing

Tauberbischofsheim

Tirschenreuth

Waldsassen - mit Großkonnreuth und Griesbach

Wasserburg am Inn

Weiden in der Oberpfalz

Weimar, Eisenach und Fulda - 2-Tages-Tour

Wuerzburg

Innsbruck + Meran

Aus Bayerns Sagenschatz

Interessante Links:

Gezielt Bücher suchen kann jeder, aber wo kann man noch richtig "stöbern - schmökern - wühlen" ?

In meiner Bücher-Fundgrube !!! - 35 000 Bücher alphabetisch sortiert

*

Und in meinem zweiten Buchladen hat jedes Buch ein Bild dabei

Buchladen-Joerg

besuchen Sie mich doch auch mal dort

oder auch auf www.alte-sachen.com

CDs aus Restposten - sehr guenstig - Volksmusik, Klassik, Oldies, Rock, Pop, Techno, Jazz, Gospel, Schlager u.a.

oder Sie machen noch eine Blitzreise nach Kanada - direkt nach Ontario

Wie wär's mit einem Urlaub am Ammersee ?


Zwiesel, die Stadt am „Zwickel“



Ja, servus miteinand, da bin ich wieder !



Nee, nee, keine Angst, so schnell bin ich nicht gealtert auf der Herfahrt, sondern eine alte Zeichnung von einem Hirten aus dem Bayerischen Wald. Die bisher Mitreisenden wissen, wo wir sind, für zufällig genau hier „eingestiegene“ neue Gäste eine kleine Erklärung:

Der Autor und Ihr heutiger Reiseführer heißt Jörg W. Lohfink, ich firmiere unter „Mietwagen Lohfink“, denn Sie können mich für persönliche Fahrten mieten. Die meisten meiner Kunden möchten vom Flughafen Franz-Josef-Strauss in München ohne Wartezeit gleich zu ihren Hotels oder Urlaubsorten, daher die Zusatzbezeichnung „Flughafentransfer München“.

Und wenn man nicht zeitlich unter Druck steht, dann fahre ich nicht die Autobahnen, sondern Nebenstrecken, an der viele architektonische und geschichtliche Kleinode in Bayern versteckt sind. Heute mache ich hier Station in Zwiesel im
Bayerischen Wald, fünfter Ort auf einer zweitägigen Erkundungsreise.



Ja, was hat der denn für eine Kamera? Wohl von anno dunnemals? Richtig – diese Aufnahme stammt aus dem Jahr 1891 und ist genau besehen eine Zeichnung von Ch. Neun in der Ausgabe „Das Bayerland“ von damals. Sie müssen sich jetzt nur die Kirche in roter Farbe und die anderen Häuschen wie üblich vorstellen, dann haben Sie genau die Ansicht, wie sich Zwiesel bei der Anfahrt präsentiert. Bloß 'n bisserl größer jetzt.

Zwiesel am „Zwickel“ - was soll das heißen? Ganz einfach, die Stadt liegt zwischen dem Kleinen und dem Großen Regen. Ist kein falsches Deutsch, das „zwischen“. Klar gibt's dort auch kleenen und großen Regen von oben, denn müßt' ick „unter“ sagen. Aber die „Regen“, die ich meine, sind zwei kleine Flüsse, die bei Zwiesel sich vereinen und genau in dieser Gabelung, also „Zwickel“ liegt der Ort.



Das Stadtbild wird dominiert von der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, ist aber nicht so alt wie der Namensgeber, stammt aus dem Jahr 1896. Natürlich hatten die Zwieseler schon seit knapp 600 Jahren eine Kirche, aber im Gegensatz zu einem Landwirt, der sich freut, wenn sein Hühnerhof schön voll ist, hatten die Zwieseler über Jahrhunderte das Pech, daß sich in ihren Mauern nur ein Hahn, nämlich der „rote Hahn“, oft sehen ließ. Nach den mir vorliegenden Unterlagen muß Zwiesel seit seiner Gründung mindestens 16 mal abgebrannt sein. Letztmalig dann 1876 und danach bauten die Bürger die Kirche wenigstens auf einen brandgeschützteren Fleck.



Wo Feuer, da auch Rauch, wo heißes Wasser, da auch Dampf. Und das ist die Erklärung für die Hauptüberschrift, in Zwiesel „dampft“ das Bier. Aber keine Sorge, ist nicht etwa heiß, sondern genauso gekühlt wie anderswo. Der Name kommt ganz einfach daher, daß bei der Herstellung dieser Biersorte während der Gärung in offenen Bottichen große Gasblasen in der Schaumdecke entstanden und wenn die platzten, sah es so aus, als wenn das Bier dampft.


Dieses sieht aus wie ein Altbier und ist eine obergärige Sorte. Beim Brauen wird, weil es früher im Bayerischen Wald an Weizen „haperte“, Gerste genommen und auch mit dem Haschisch mußte arg gespart werden, daher nur ganz wenig davon.

Haschisch ??? Tja, wußten Sie nicht, daß Hopfen zu den Cannabis-Pflanzen gehört? Ha, deswegen ist Bier so gesund. Nur, wann's zuvui davon intus haben, dann hoabn's a Dampf im Gesicht.



Als „Nordlicht“ brauchen Sie dann aber nicht die Polizei rufen nach dem Motto „mir hat man mein Schiff geklaut“, falls Sie mit dem oben genannten „Dampf“ durch Zwiesel wandern. Dieser Anker ist ein Geschenk von einem Verein aus Brake, der hier im Urlaub „ankerte“.

Zwiesel ist auch berühmt als Glasstadt, herrliche Trink- und Schmuckgläser wurden und werden hier hergestellt. Wenn Sie jedoch in eines derselben „zu tief hineinschauen“ sollten, dann kann Ihnen schnell ein „Bär“ aufgebunden werden in Form eines Woipertingers.


Das waren angeblich die Urviecher in Bayern, gibt noch ganz andere ausgestopfte Exemplare. Wenn Sie also die ausgestorben bayerische Tierwelt anschauen wollen, dann müssen Sie die Umgehung nehmen und von Süden nach Zwiesel einfahren. Dort gibt es das Woipertinger Museum, auch die letzten Exemplare, die nach Amerika auswanderten, sind dort zu sehen.



Dieses Schau-Haus gehört der Firma Hieke, die den „Bär wurzt“. Von einem „Blutwurz“ ist ja oft im Radio Werbung – ich hab anfangs immer gedacht, der schwäbische Sprecher kann nicht Blutwurscht sagen – aber „Bärwurz“ fiel mir zuerst im Bayerischen Wald auf. Und neugierig, wie wir Preiss'n halt sind, ick also rin in den Laden und gefragt.



Also, ick erklär Ihnen jetzt, wie det Janze anfing: früher, als die Bergbauern im „Woid“ noch alle Wehwehchen ihrer Tiere selber kurieren mußten, da gab es bei aufgeblähten Bäuchen junger Kühe nur ein Mittel – man nahm eine Nadel oder ein scharfes Messer und stieß es durch die Rippen, damit das Gas entweichen konnte.

Durch Zufall entdeckten die Bauern dann eine Wurzel, die denselben Erfolg brachte, wenn man sie den Kühen in den Schlund stopfen konnte. Damit entfiel die gefährliche Piekserei. Und da diese Wurzel, wie Sie auf dem Bild oben sehen können, so komische Haare dran hatte, nannte man sie „Bärwurz“.


Tja, dann kam einer auf die Idee „was meiner Kuh bei verdorbenem Magen hilft, könnt ja auch mir helfen“, kochte sich einen Tee aus der Wurzel und siehe da, er half. Aber Tee ist ja nun wirklich nix für harte Männer, also wurde so ein Wurzelchen auch in Schnaps gelegt und war genauso gut (wenn nicht besser – grins). So entstand dann ein heilsamer Trank und durch doppelte Destillation eine Qualitätsspirituose.

Mehr Informationen finden Sie unter www.baerwurzerei.de – bitte nicht selber daheim versuchen, falls Sie nämlich im Urlaub in den Bergen so ein Wurzelchen finden sollten. Das könnte die Alpenmutterwurz sein und dann wär's gefährlich.



Gefährlich waren die Zwieseler in früheren Zeiten für alles jagdbare Wild in der Umgebung, es wurde mit Armbrust auf Hirsche, Eichkätzchen, Birkhahne und Hasen Jagd gemacht, die Fischlein in den beiden Flüssen mußten immer gewähr sein, daß der vor ihnen hängende Leckerbissen an einer Zwieseler Schnur hing.

Aber dann, so um 1500 rum, kamen die gierigen Grafen von Degenburg, entrissen den Ort dem Passauer Bischof und drangsalierten die Zwieseler bis aufs Blut. Keine Jagd mehr, kein Holz zum Feuern aus dem Wald holen, aber Steuern, Steuern und nochmals Steuern (kommt mir irgendwie bekannt vor, ob unsere heutigen Öberen eventuell die Enkel sind?).
Der prächtige Bau ist die heutige Forstverwaltung, direkt an der Hauptstraße gelegen.



Schräg gegenüber das Rathaus, auch von der Straße aus sofort erreichbar. Unter dieser Maxime „gut erreichbar“ kamen oft unliebsame Gäste, mal aus Böhmen, mal aus Österreich und schröpften die Zwieseler so gut es ging. Sogar das Saatgut und Egge und Pflug wurden den Bauern unter der Hand weggerissen.

Im Lauf der Jahrhunderte gewöhnten sich die Zwieseler daran, ab und zu vorsichtshalber „in den Untergrund zu gehen“ - dafür schufen sie viele unterirdische Gänge und Kammern (können besichtigt werden). Diese schlimmen Zeiten sind nun schon lange Zeit vorbei und so können Sie sogar freistehende Kunstwerke in Zwiesel finden.



Auch in der in neogotischer Form gebauten Stadtpfarrkirche gibt es viel Künstlerisches zu sehen, die Bauaurt des Kirchenschiffes ist schon allein ein architektonisches Kunstwerk.



Hier noch ein Bild vom klappbaren Flügelaltar, in Form und Farbe auch eine reine Augenweide.



Obwohl diese Kirche relativ sparsam ausgestattet ist – vom letzten Brand blieb nur noch ein Barockaltar übrig, steht übrigens auf der rechten Seite – lohnt es sich doch, die einzelnen Bilder und Darstellungen genauer anzusehen. Wußten Sie schon, daß selbst in der römischen Armee Karate trainiert wurde?



Das ist ein Ausschnitt aus einem der Kreuzweg-Bilder, gibt sogar eines mit „Stinkefinger“ (zeig ich Ihnen vorsichtshalber nicht) - der Künstler war sehr den heutigen Sitten gegenüber aufgeschlossen.
Apropos aufgeschlossen, die Kirche war es, aber die Geschäfte dann bald nicht mehr. War ja Samstagmittag und nach 14 Uhr am Nachmittag.



mit einem letzten Blick auf den Stadtplatz (für Sie) verabschiedete ich mich aus Zwiesel, denn
Furth am Wald war als nächste Station geplant. Bin ich aber auch wieder aufgehalten worden, auf dem Weg liegt nämlich Neukirchen bei Heiligen Blut. Wollen Sie mitkommen? Dann los!

Bis zur nächsten Station auf meiner Fahrt durch den Bayerischen Wald grüßt Sie herzlich
Ihr preissischer Reiseführer Jörg W. Lohfink vom Flughafentransfer München.

Ende

*

Bis bald, ob persönlich oder nur hier auf meinem Reiseführer, ganz liebe Grüße und alles Gute

Ihr Jörg W. Lohfink vom oder als Flughafentransfer München

©® J.W.Lohfink

*

zu meinem zweiten Buchladen - "Buchladen-Joerg" - jedes Buch mit Bild gelistet

und auf vielfachen Wunsch noch'n dritter Laden mit Suchfeld nach Autor, Titel oder sonstigen Schlagworten - wird später die anderen beiden mit beinhalten

www.alte-sachen com

*

*

Und hier zum einfacheren Suchen, wenn Sie noch was anderes wollen - wer will das nicht?

Google

> > >

 

> Web

> www.muenchen-flughafentransfer.de

> www.buecher-fundgrube.de

> > > > > >

*

Counter> das ist ab Juli 2008 die Zahl der Zwiesel Besucher. die Gesamtanzahl aller Reiseführer-Freunde ist auf der Home-Seite.