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So, meine lieben Besucher vom Reiseführer und auch liebe Burghausener,
hier nun die versprochene Geschichte über einen Helden der Stadt.
Das, was ich Ihnen als kleinen Service meines Flughafentransfer-München
nun biete, stammt nicht aus meiner Feder.
Der Text wurde vor 104 Jahren von einem Thomas Firman geschrieben
und dann 1893 in der Illustrierten Wochenschrift für Bayerische
Geschichte und Landes kunde Das Bayerland herausgegeben
von H. Leher in München abgedruckt. Auch die Bilder habe
ich aus Das Bayerland heraus fotografiert, daher keine
so gute Qualität. Sie mögen mir bitte verzeihen.
Doch jetzt gleich zurück in die Vergangenheit, die übrigenswettermassig
anscheinend vor 100 Jahren genau wie heute war von wegen Klimawandel,
ha der erste Absatz spricht Bände:
Cura, der Held von Burghausen
Endlich verhauchte ein wenig die Gluthitze des Sommertages, eines Sommertages
aus dem Jahre 1892, in dem es Frau Sonne so gut meinte, wie es die
Wetterkundigen schon lange nicht mehr verzeichnet hatten. Sie wollte
gründlich jene boshaften Verleumdungen zu schanden machen, welche
behaupten, es gebe keinen Sommer mehr.
Eine qualvolle Hitze hatte sich im Thalkesse angesammelt, und erst
gegen Abend war die ersehnte Kühlung gekommen, als die frische
Brise sich erhob, welche allabendlich aus dem Gebirge heranzieht. Sie
kam das Thal der Salzach herabgeflogen, und ihr würziger, von
dem Dufte der harzigen Tannenwälder und blumingen Wiesen erfüllter
Hauch erfrischte die Straßen und Gassen der Stadt.
Die Nacht war gekommen, d.h., die Uhr meldete mir, daß es Nacht
sei, denn es war sonst fast tageshell, so leuchtend strahlte des Mondes
große Scheibe, blitzten die Sterne auf einem Firmamente, welches
nicht schwarz, nicht dunkel war, sonder ein tiefes Ultramarin wies,
wie es dem Himmel der Tropen eigentümlich ist. Es fehlten nur
Palmen und Lianen, um die Täuschung fertig zu machen.
Ich ruhte sinnend am weit geöffneten Fenster meines Gasthauses,
der Post zu Burghausen. Vor mir erhob sich die schwarze
gewaltige Masse des Schloßberges, und im zauberischen Mondlichte
sah die stolze Burg der Bayern-Herzoge riesig und imponierend herab,
gleich dem Palaste eines Geisterkönigs. An die dunkle Masse schmiegten
sich in langer Linie die weißen Häuser des Marktplatzes.

Ihre vornehme Bauart, der gefällige Stil künden uns von den
längst entschwundenen goldenen Zeiten Burghausens, als es die
reiche vielbesuchte Kreishauptstadt war. Das Silberlicht des Mondes
ergleißt an den Wänden, die wie schimmernder Marmor erstrahlen.
Eine wundervolle, erquickende Stille ist über das friedliche Bild
gebreitet, ein köstliches Labsal für das durch tausend Geräuschen
endlos gefolterte Ohr des Großstädters. Nichts stört
die Ruhe, nur von Zeit zu Zeit dröhnt die Glocke am Kirchturme,
dann wieder nichts als aus der Ferne das Rauschen der hurtigen Salzach
und ganz in der Nähe das leise Lispeln der Blätter der kleinen
Zierbäume auf dem Marktplatze.
Was sie sich wohl zu erzählen wissen, die jungen, unerfahrenen,
die nichts mehr gesehen von den alten Zeiten? Ihr Lispeln klingt wie
Flüstern furchtsamer Mädchen. Gewiß haben sie am Tage
gelauscht, wenn irgend ein Wanderer fragte nach dem blutigen
Hause, und ihm ein freundlicher Einwohner die merkwürdige
Stätte wies. Auch mein Blick suchte wieder die Reihe der Häuser
hinauf, bis er die goldene Krone fand. Ruhig und friedlich
lag das stattliche Haus da in behäbiger Harmlosigkeit.
Aber mich faßte die Macht der Erinnerung und trug mich auf ihren
Fittichen 150 Jahre zurück. Eine merkwürdige Wandelung fand
vor meinen Augen statt. Ich sah das Haus in Flammen und Rauch gehüllt,
aus allen Fenstern und Lucken krachten die Schüsse; ich hörte
den Wutschrei der Kämpfenden, Wehruf und Röcheln Verwundeter
und Sterbender. All meine Sinne versenkten sich in die Greuel des blutigen
Getümmels; mir war's, als stünde ich dicht neben dem berstenden
Thore, als würde ich mitgedrängt in den verwogenen Ansprund
der Stürmenden über die Treppe, während die Kugeln der
Sereschaner uns entgegen sausten.
Plötzlich verschwindet das schreckliche Bild, um einer neuen Erscheinung
Platz zu machen. Neben mir, dicht neben meinem Stuhle steht ein Mann
in alter, längst aus der Mode gekommener Tracht, just al wenn
Urgroßvater zu Hause aus dem Rahmen seines Bildes getreten wäre.
Sein Blick ruht fest auf mir, ein Paar Augen, kühn entschlossen,
aber treuherzig und freundlich. Wo sah ich den Mann ; war er nicht
zuvor an der Spitze der Kämpfer? Ich erinnere mich genau.
Er spricht! - Ich horche. - Ich bin der Cura von Burghausen
so beginnt er wie wäre es, wenn Du den Leuten von heute
erzähltest, wie vor 150 Jahren ich, der einfache, schlichte Handwerksmann,
für meinen Landesherrn kämpfte und stritt.
Zur Bekräftigung seiner Worte schlug er kräftig mit der biedern
Hand auf meine Schulter, so deuchte es mir. Ich fühlte den Schlag
und erwachte. Es war ein neckischer Traum gewesen, denn ermüdet
war ich während der Schau im weichen Sessel eingeschlafen, und
das Herabgleiten des ungeschickt gestützten Armes hatte mich geweckt.
Ich war ganz allein in meinem Zimmer, und auch Stadt und Platz waren
still und ruhig. Aber die Stimme des Mannes, sie klang zu deutlich
in meinem Ohre. Als der Morgen kam, vernahm ich sie noch immer, da
entfloh ich rasch dem weichen Pfühl, eilte zum Schreibtisch, ergriff
die Feder, damit der Befehl zur That werde, und nicht ein abermaliges
Gesicht den Säumigen mahne.
Am 20. Oktober 1740 hatte der letzte Habsburger Kaiser Karl VI zu Wien
seinen irdischen Lebenslauf vollendet. Der Kampf um das Erbe setzte
die ganze Welt in Flammen. Insbesondere sollte der österreichische
Erbfolgekrieg für das arme Bayern die Quelle unsäglichen
Elends sein.
Die Siegeslaufbahn Karl Albrechts, dessen Regimenter bis fast nach
Wien vordrangen, war von zu kurzer Dauer. Als das Jahr 1741 zur Wende
geht, ist der Bedroher in den Bedrohten gewandelt, und die Heere Österreichs
untr Khevenhüller und Brown überfluten die bayerischen Stammlande.
Nicht dem großen Gang der Weltgeschichte zu folgen, ist hier
die Aufgabe. Es ist ein schmerzlicher, trauervoller Rückblick
auf jene Tage bitterer Heimsuchung, und nur eines ist imstande, das
Weh der Seele hierbei zu mindern, der Blick auf die aufopferungsvolle
Treue des Volkes, welches im Kampfe gegen die Eindringlinge für
das angestammte Herrscherhaus die todesmutige Treue erwies, wie sie
für den Vater Karl Albrechts die Kämpfer von Aidenbach und
Sendling bezeugt hatten.
O, daß doch die Kenntnis der Geschichte im Land recht verbreitet
und gründlich wäre! Ist doch fast keine altbayerische Stadt
oder größere Ortschaft, welche nicht das 150jährige
Gedenken ihrer heldenhaften Ahnen zu feiern hätten. Im Feuer erprobt
sich das Gold; und im verzehrenden Feuer des Unglücks erprobte
sich die goldene Treue der Bayern für ihr angestammtes Fürstenhaus,
des Königsgeschlechts der Wittelsbacher.
Eine prächtige Gestalt tritt aus jenen Tagen hervor; ein schlichter,
einfacher Bürgersmann wirft sein berußtes Arbeitskleid weg
und wird zum tollkühnen Parteigänger, welcher dreimal seinem
Herrn und Kaiser eine wichtige Stadt zurückerobert. Die Blätter
seines Tagebuches sind noch erhalten, un dank den Bemühungen unseres
unvergeßlichen, um Bayerns Geschichtsforschung so hoch verdienten
Oberstlieutenants Würdeinger dem schwankenden Wechsel des Privatbesitzes
entrückt und von den Nachkommen unseres Helden in hochherziger
Weise dem historischen Vereine von Oberbayern als Eigentum überwiesen
worden.
Der Bürger, von dem hier die Rede ist, ist der Hofkaminkehrermeister
Franz Karl Cura von Burghausen.
Als, wie oben erwähnt, die österreichischen Regimenter sich
den bayerischen Grenzen näherten, war Cura 26 Jahre alt; erst
kurz vorher hatte er eine hübsche, junge Frau, Maria Barbara Neßin
aus Landshut, heimgeholt; aber teurer als das Wohl des eigenen Herdes
erschien ihm das Vaterland, der Landesherr; er selbst sagt in seinen
Aufzeichnungen, daß er alles aus pur angeborner Liebe und
Treue zu seinem allergnädigsten Kaiser (man vergesse nicht, daß
Kurfürst Karl Albrecht die deutsche Kaiserkrone trug) und Landesfürsten
freiwillig unternommen und aufgeopfert habe.
Als sich mit Beginn des Jahres 1742 die ersten ungarischen Truppen
in der fast jeglichen militärischen Schutzes beraubten Gegend
von Burghausen zeigte, da war es der junge Cura, der sich zum heldenmütigen
Widerstand aufraffte. Etwa 50 Leute, beherzte Männer, gute Schützen,
wohlbekannt mit Steg und Pfad in der ganzen Gegend, sammelten sich
unter seinem Befehle und eröffneten einen Vernichtungskampf gegen
die raubsüchtigen Husaren und Panduren, welche dem österreichischen
Heere vorauswirbelten und durch Mord und Plünderung ihren Weg
bezeichneten. Cura gibt 127 an, welche den bayerischen Rächern
als Opfer fielen. Da aber, schreibt er, die ganze
feindliche Armee wirklich anruckte, sahen wir uns gezwungen, auf unsere
Sicherheit zu denken.
Die Österreicher behandelten derlei Parteigänger mit entsetzlicher
Grausamkeit. Obert Menzel erließ am 7. Januar ein Patent, worin
es hieß, das die Landfahnen nicht als Soldaten anzusehen
und ihnen kein Pardon zu geben sei, man würde ihnen Nasen und
Ohren abschneiden und sie dann dem Henker zum Aufhängen übergeben.
Aber nicht die Furcht vor diesen Drohungen war es, welche die Trennung
des kühnen Häufleins veranlaßte, vielmehr der Umstand,
daß sich die große Kriegsaktion in ihre Gegend gezogen
hatte. Am 3. Februar fiel Burghausen nach lebhaftem Bombardement und
heldenmütiger Verteidigung durch den Artillerieoberst Ailfsohn
in die Hände der Österreicher, welche es nun besetzt hielten.
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Schwer duldete die Stadt, noch mehr die bedauernswerte Umgebung unter
der Raubgier der Feinde; die Kontributionen und Brandschatzungen waren
schier unerschwinglich. Die Not des Vaterlandes bedrückte das
Herz unseres braven Cura, und nicht lange rasteten seine Waffen. Die
österreichischen Regimenter wurden im Herbst größtenteils
auf den böhmischen Kriegsschauplatz abberufen, wo der junge Preußenkönig
Friedrich die ersten Lorbeeren seines Siegeskranzes pflückte;
seine Siege machten dem bayerischen Feldmarschall Seckendorff Luft,
so daß er mit seiner ganzen Macht, etwa 13 000 Mann, gegen die
österreichischen Besatzungen avancieren und die Befreiung des
Landes versuchten konnte.
Das erneute Vordringen der weißblauen Fahnen ließ Cura
nicht länger ruhen; das Losungswort flog unter die alten Kameraden;
bald war das kecke Häuflein wieder vereint, keine Räuberschar,
sondern ein gesetzmäßig organisiertes Jägercorps, sowie
es später das kaiserliche Edikt vom 18. Oktober 1742 anordnete;
dasselbe befahl ein allgemeines Landesaufgebot für alle waffenfähigen
Männer vom 18.-40. Jahre, und zwar sollte von den Ledigen jeder
5., von den Verheirateten jeder 6. Mann augeboten werden; hierzu kam
die Organisierung in Freibattaillons und Jägercorps und die Verbindlichkeit
der Bürger, Mauern und Wälle ihrer Heimat zu verteidigen.
So eingreifend war das Aufgebot, daß, wer keine Feuerwaffen
habe, mit Spießen, Hacken und Morgensternen ausziehen solle.
Der bescheidene Cura, obwohl die Seele der Unternehmung, trat nicht
an die Spitze seiner Jägerschar, welche sich dem Forstgegenschreiber,
Herrn von Neumiller als Offizier, unterordnete.
Die Panduren und Husaren sollten bald unlieb die schneidige Tapferkeit
des neuen Corps verspüren. Der Prinz von Hildburghausen war Befehlshaber
der bayerischen Vorhut; man wollte sich ein gutes Zeugnis zur Vorstellung
verschaffen, damit er sofort wisse, daß es ein kleines, aber
herzhaftes Häuflein sei, welches seine Truppen verstärke.
Man wollte Seiner Hoheit ein kleines Geschenk entgegenbringen und nicht
mit leeren Händen erscheinen.
Am 15. Oktober begann die Kampagne des Curaschen Freicorps. Als die
Nacht einbricht, schleichen sich schwarze Gestalten an die Stadtmauer
Neuöttings und überklettern dieselbe; im schnellen Laufe
geht es dem Seidelschen Bräuhause zu, wo 10 Husaren und 1 Offizier
überrumpelt, gefangen und nebst ihren Pferden den bayerischen
Vorposten zugeführt werden. Das kühne Freicorps wurde mit
Jubel empfangen; der Prinz von Hildburghausen über den Handstreich
entzückt; Curas Person und Benehmen fesselten ihn, und bereitwilligst
horchte er den Plänen desselben.
Wohl schien es ein zu kühnes Versprechen, schon in den nächsten
Stunden Burghausen in die Gewalt der Bayern zu bringen, aber Cura wußte
zu eindringlich zu sprechen, und sein echt soldatisches Auftreten flößte
dem Prinzen ein derartiges Vertrauen ein, daß er selbst noch
in derselben Nacht mit Cuar bis Hohenwarth zur Rekognoszierung vorritt.
Das Ergebnis derselben war so günstig, daß das Wagstück
bewilligt wurde. 40 Mann vom Regiment der Grenadiere zu Pferde unter
dem Rittmeister La Roche und einem Lieutenant wurden Cura zur Verfügung
gestellt. Die übrigen Truppen folgten auf dem Fuße. Die
eiskalten Fluten der reißenden Alz wurden durchschwommen, und
in großer Eile ging Burghausen zu, Cura, der wegkundige Führer,
an der Spitze. Die wenigen ausgestellten österreichischen Vedetten
glaubten sich, im Vertrauen auf die Vorhut in Neuötting, von deren
Mißgeschick sie keine Ahnung hatten, in voller Sicherheit. Sie
wurden auf der Öttinger Straße überrumpelt und niedergemacht,
ohne ein Alarmzeichen nach rückwärts geben zu können.
Die Wache auf dem Öttingerthore sieht sich plötzlich den
Klingen der Grenadiere gegenüber und wird sofort niedergesäbelt.
Cura ist der Herr des Schloßes; die Feinde in der Stadt haben
keine Ahnung, daß das Verderben über ihnen schwebt, wissen
nichts von der blutigen Arbeit, die da oben vollzogen wurde, denn außer
der Öttinger Wache waren noch zwei andere niedergehauen worden.
Das Schloß war erobert, aber die Stadtthore versperrt. Cura wußte
Rat, er versprengt das auf dem Stadtgangsteige im hinteren Schlosse
befindliche feste Sperrgatter, und nun ging es im rasenden Galopp in
die Stadt; das kleine Häuflein Reiter fragt nicht danach, daß
die Häuser mit feindlicher Infanterie gefüllt sind.
Drei Offiziere, welche sich mit etwa zwanzig zusammengerafften Soldaten
entgegenwerfen wollten, werden sofort niedergeritten, aber dennoch
heißt es bald, wenn auch schweren Herzens, rückwärts;
denn aus allen Häusern des Marktplatzes eröffnet sich ein
wütendes Feuern. Längeres Verweilen oder der Versuch eines
Kampfe gegen solche Übermacht wäre Selbstmord, Wahnwitz.
Cura und seine Reiter ziehen sich auf den Schloßberg zurück;
wo nach kurzer Zeit der Prinz mit 500 Grenadieren eintraf. Die Attacke
begann von neuem, Cura war immer an der Spitze, er kannte keine Furcht
und schien gefeit gegen die Kugeln. Mehr als 90 Panduren und Slawonier
hatten sich im Hause des Bürgermeisters Harterer (heute Gasthaus
zur goldenen Krone, Eigentümerin Witwe Fellner) eingenistet
und gaben von den Fenstern aus unablässig Feuer. Man bot vergebens
den verwegenen Burschen Pardon an; sie wiesen ihn zurück.

Cura leitete den Sturm, er holte aus dem Hause des Schneiders Luber
zwei Schlöglhaken und zerschmetterte damit das Hausthor. Die Sereschaner
waren im ersten Stock und schossen jeden nieder, der sich der Treppe
näherte. Da ließ Cura Stroh herbeischleppen, warf es auf
die Stiege und zündete es an. Der erstickende Rauch trieb die
Gegner in die Zimmer, und die Grenadiere, Cura an der Spitze, stürmten
die Stiege hinauf. Ein Zimmermann, Vater von sieben Kindern, hieb die
Thür ein, fün feindliche Kugeln durchbohrten den Braven;
sein Tod wurde gerächt, nicht einer der Feinde blieb am Leben;
das gräßliche Blutbad endete erst, als sich vom feindt
im ganzen Haus kein Glidt mehr rührte, schreibt Cura.
Bei dem Kampfe schlug eine Kugel in das gegenüberliegende Nebenzimmer
der späteren Hollermaierschen Brauerei, ins sogenannte Eßbaumstübel.Wo
sie durchs Fenster drang, wurde zum Andenken eine blaue Glastafel eingesetzt.
Sie wurde Ende der fünfziger Jahre entfernt. Wir bedauern dies
aufs lebhafteste. Sie würde ein schätzenwertes Wahrzeichen
der Stadt sein und beitragen, die Erinnerung an einen tapfern Sohn
derselben zu erhalten............
Soweit der in meinen Augen wichtigste Teil über den Helden von
Burghausen. Die Geschichte geht noch erheblich weiter und berichtet
über Cura noch mehr militärische Bravourstücke. Wenn
daran Interesse bestehen sollte, dann würde ich mich über
ein paar Mails freuen und sowie dann wieder Zeit vorhanden ist, die
Fortsetzung schreiben. Aber jetzt muß ich bei aller Liebe erst
mal Schluß machen, die Arbeit in meiner Bücherfundgrube
schreit nach mir, am Flughafen kommen in ein paar Stunden
auch wieder Gäste, die ich dann um die Ecke bringen
muß also, liebe Leit', servus miteinand.
Ihr preußischer Bayer :-) Jörg W. Lohfink vom Flughafentransfer-Muenchen
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