Furth im Wald

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Furth im Wald - wo man in Bayern noch Drachen "killen" tut

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Ortsbeschreibung (nachfolgend) - Historisch / Amuesantes - Sage 1 - Sage 2

74 Jahre und wie treffend immer noch

Heute moechte ich Sie mal in den Osten von Bayern entfuehren, nach Furth im Wald, wo es noch einen Drachen gibt. Sie haben einen daheim oder in der Verwandtschaft? Entweder Sie "killern" (kitzeln) ihn oder bringen ihn nach Furth im Wald. Aber ich glaube, so schlimm wie der in Furth kann Ihrer nicht sein .

Jedes Jahr muß ein tapferer Mann im August dort sein Leben riskieren um eine Koenigstochter zu retten. Ja, die gibts auch noch in Furth im Wald.

Und jetzt wollen Sie bestimmt wissen, wo dieser Ort mit solchen Raritaeten liegt - keine Bange, ich verrate es Ihnen gleich.

Eigentlich sagt der Name ja schon vieles aus. Furth, ehemals eine Furt, spaeter eine Bruecke ueber den Fluß Chamb, liegt im Bayrischen Wald, war es einst und ist heute wieder die Grenzstadt zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik.

Nach Prag sind es ca 170 Kilometer, nach Muenchen ca 200 km. Sie koennen Furth im Wald durch taegliche Euro-City- und Interregio-Verbindungen der Bahn erreichen oder Sie fahren mit mir in diese Stadt mit den vielseitigen Gesichtern und Angeboten.

Schon die beiden letzten Worte machen deutlich, daß fuer Furth im Wald ein Tagesausflug zu kurz ist. Um die Schoenheiten der Landschaft des Hohen Bogen Winkels, die Nahtstelle zwischen Bayrischem und Boehmerwald, zu entdecken muß man ein paar Tage Zeit mitbringen. Am besten im Spaetsommer, zwischen dem 05. und 21. August, wenn der Drache kommt. Heuer wurde er wieder erlegt, aber naechstes Jahr "aufersteht" er wieder. Was hat es nun mit diesem Fabeltier aus alten Zeit auf sich?

Seit uralten Zeiten ist ein Drache im Volksmund "ein gar schroeckliches Wesen" . Ob damals oder heute, endlose Soldatenkolonnen werden oft immer noch als "Heerwurm" bezeichnet. Besonders in Furth im Wald waren viele "Heerwuermer" in den vergangenen Jahrhunderten zu beobachten, war dieser Ort doch schon seit rund tausend Jahren eine Grenzbastion gen Osten.

Manche Geschichtsforscher meinen sogar schon zu Zeiten der "ollen Roemer", denn es gibt viele Anzeichen dafuer, daß das schon 150 nach Christus in der Karte "Germania Magna" des Ptolemaeus erwaehnte Brodentia (Siedlung an einer Furt) mit unserem Ort identisch ist.

Doch zurueck zum Drachen, die Religionskriege zwischen 1400 und 1500 (Hussiten-Kriege) sowie die Pest dezimierten die Bevoelkerung sehr stark und der einstmals bluehende Handel kam zum Erliegen, da jedermann die "verseuchte" Stadt mied. Um wieder Menschen anzulocken und dadurch die Wirtschaft anzukurbeln kamen die "Waldler" auf die Idee, die damals noch weit verbreitete Lindwurmsage in einem Volksschauspiel darzustellen. Dies gelang auch bestens - historisch und amuesant bis heute.

In einem Bericht von 1907 heißt es woertlich "der Ritter wendet sein schweres Streitroß gegen den Drachen und stoeßt demselben die Lanze tief in den Rachen, wobei er die in demselben verborgene, mit Rinderblut gefuellte Blase treffen muß.

....Wie tausendstimmiges Hohngelaechter einen Fehlstich des Ritters begleitet, so ist es fuer die Zuschauer die hoechste Lust, wenn der Drache, unter dieselben rennend, ihnen die Kopfbedeckungen herabreißt. In frommem Aberglauben tauchten frueher Boehminnen ihre Tuecher in das rinnende Drachenblut, um ein sympathetisches Wundermittel zu besitzen. Die hoechste Lustbarkeit mag jener Drachenstich entfesselt haben, als ein Schneiderlein sich in den Drachen begab, um demselben mehr possierliche Beweglichkeit zu verleihen. Der Lanzenstoß des Ritters traf - wohl kaum versehentlich - den Drachen seitwaerts in die Weichen und in heller Angst um sein gefaehrdetes teures Leben fuhr Meister Zwirn zum groeßten Gaudium der Zuschauer aus dem Hinterteil des Drachen hinaus und bediente wutentbrannt den Rittter mit schmaehenden scheltenden Worten".

Soviel zum aeltesten deutschen Volksschauspiel in Furth im Wald. Wer die Natur auch liebt, der kommt rund um diese nette Stadt voll auf seine Kosten. Naturfreunde, große und kleine, finden viele Moeglichkeiten der Erholung und Entdeckung.

Am Steinbruchsee gibt es z.B. ein Wildgehege, Fischzucht kann besichtigt werden oder ein Wald- und Tiermuseum. Eine Besonderheit ist ebenfalls eine Unterwasser-Beobachtungsstation, wo man zu jeder Jahreszeit den Lebensraum unserere heimischen Fischarten beobachten kann, jedoch nicht als Aquarium sondern in Natura. Und so unverfaelscht wie die Natur ist auch noch die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen im Bayrischen Wald. Wo kann man noch solch eine ehrliche Aussage finden wie auf einem der Prospekte aus der Gegend:"Ganzjaehrig geoeffnet von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Keine Toiletten auf dem Gelaende, bieseln Sie bitte vorher".

Hier ist der Mensch noch Mensch und dazu gehoert auch gutes Essen. Die heimische Kueche wird in Furth im Wald genauso liebevoll gepflegt wie die Stadt und Gastfreundschaft. Brauchtum und Erinnerung an alte Zeiten sind hier ebenfalls daheim.

Wenn Sie mein Bild anschauen, dann sehen Sie im Tor ein ganz kleines Bild, die Geschichte finden Sie dann weiter unten bei den Sagen - der kopflose Schimmel.

Die Naehe zur Tschechischen Republik mit ihren weltbekannten boehmischen Spezialitaeten zeigt sich jedoch auch schon auf den Further Speisekarten. Und neben dem guten bayrischen Bier kann der Genießer auch das echte Budweiser oder Pils bekommen, sind es doch zu den Ursprungsorten dieser Braukunst nur wenige Kilometer. Es ist schoen, daß seit 1990 die Grenze zwischen Moldau und Donau wieder offen ist, denn so ist auch die reiche Tradition und Kultur unserer oestlichen Nachbarn wieder zugaenglich.

Bevor ich nun zum nachfolgenden Geschichtenteil komme, noch ein paar Worte an die Sportbegeisterten unter Ihnen. In und um Furth im Wald herum gibt es zahlreiche Moeglichkeiten des "Sportelns". Neben herrlichen Wanderwegen koennen die Tennisfreunde "matchen" oder die Golfer finden eine vorzuegliche 18-Loch-Golf-Anlage. Angler finden reiche Beute, das Glueck auf dem Ruecken der Pferde wird angeboten, im Sommer (nicht nur) Schwimmen in Naturweihern und im Winter auf denselben Eisstockschießen. Herz, was willst du mehr - auf nach Furth im Wald.

Jetzt zwei Geschichten aus der reichhaltigen Sagenwelt des Bayrischen Waldes. 1347 wurde Eckher von Egg auf Befehl seines Vaters, des Vicedoms von Straubing, wegen "Feigheit vor dem Feind" zum Tode verurteilt und enthauptet. Im Volksmund wurde dies so ueberliefert:

Die Eckher von Egg

Im Jahre 1347 waltete Peter Eckher von Eck als Vicedom von Straubing. Als der raenkevolle, dem Bayerlande feindselig gesinnte Koenig Karl von Boehmen mit einem starken Heere im bayrischen Walde einfiel und daselbst unsaegliche Greuel veruebte, da entsandte Peter seinen eigenen Sohn an der Spitze einer starken Heeresschar, um die boehmischen Eindringlinge blutig zurueckzuweisen.

Mit stolzer Freude nahm der Sohn den Auftrag entgegen, er gluehte vor Verlangen, den Ruhm seines Geschlechtes im Kampfe fuer seinen Fuersten und sein Vaterland auch fuer seine Person zu betaetigen. Er hatte nicht gedacht, welche Herzenswunde dieser Zug seiner von ihm geliebten Gattin zufuegen mußte. Er hatte sie naemlich aus vornehmen boehmischem Geschlecht gekuert und sie wußte, daß beim Heere der Boehmen sich ihr Bruder befand.

Vergebens war ihr Flehen, den Gemahl vom Zuge abzuhalten, aber ihre Traenen und Bitten listeten ihm das Versprechen ab, daß er sein Schwert niemals gegen ihren Bruder erheben werde.

Bei Furth im Wald stießen die Heerhaufen der Bayern und Boehmen aneinander. Mit wilder Tapferkeit warfen sich die Bayern den raeuberischen Fremdlingen entgegen, der junge Eckher kaempfte wie ein Loewe an der Spitze seiner Schar. Da aber, in dem Getuemmel des Kampfes, fuegte es der unselige Zufall, daß ihm sein Schwager entgegen rannte. Als der Eckher auf dem Schilde das Wappen der Familie seiner Gemahlin gewahrte, trat eine seltsame Wandlung in ihm ein: der toericht Verblendete hoerte nicht mehr das Getuemmel des Kampfes, sondern nur das Schluchzen seiner Gattin. Es war, als wenn ein boeser Daemon in die Zuegel seines Pferdes griffe und dasselbe rueckwaerts wende. Die Hand, die schon das Schwert zum Streiche gegen den Gegner gezogen hatte, sank nieder, und der Feige wandte sich zur Flucht.

Als die Nachricht der klaeglichen Niederlage - die anderen bayrischen Kaempfer hatten nach dem Rueckzug ihres Anfuehrers ebenfalls die Flucht ergriffen - und des seltsamen Umstandes, der sie hervorgerufen hatte, nach Straubing kam, da raste der alte Eckher empor wie ein gereizter Loewe. Sofort erteilte er Befehl, daß man seinen Sohn in Ketten geschlagen zu ihm bringe. Auf offenem Markte saß er zu Gericht und befahl ihn vorzufuehren. Nach kurzem Anhoeren der Zeugen faellte er das blutige Urteil, daß das Haupt des jungen Eckher noch zur selben Stunde durch das Henkersbeil fallen solle.

Vergebens bat der Sohn um Gnade, vergebens flehte er, man moege ihm gestatten, den Tod auf der Wahlstatt zu suchen, seinen Fehler in erneutem Kampfe gegen die Feinde zu suehnen, nur von der Schmach des Beiles moege man ihn befreien. Der Vater aber blieb unerbittlich, befahl dem Henker seine Pflicht zu tun und sein grausamer Befehl wurde vollzogen - am St. Colomanstag 1347 rollte das Haupt des jungen Eckher, vom Henker getroffen, in den Sand.

In frueheren Zeiten erzaehlte manch Further Buerger, vielleicht nach einem Heimgang in dunkler Nacht mit ein paar guten Bierchen zuviel im Magen, daß ihm ein kopfloser Schimmel begegnet sei. Und das kam so:

Der kopflose Schimmel

Ein boehmischer Raubritter, der viele Further und andere drangsaliert und um ihren Besitz gebracht hatte, wurde einst mit vereinten Kraeften ueberwaeltigt und nach Furth im Wald zu Gericht gebracht. Er wurde verurteilt, bis an sein Lebensende im unterirdischen Verlies der Festung Furth im Laermenturm zu bleiben und zwar ohne Wasser und Brot. Gerade, als ihn die Schergen in das Gefaengnis werfen wollten, gelang es ihm sich loszureißen und sich blitzschnell auf seinen im Schloßhof grasenden Schimmel zu werfen. Dieser raste sofort mit ihm los in Richtung Tor.

Doch der Torwart ließ geistesgegenwaertig das Fallgitter herniedersausen, welches dem treuen Tier den Kopf abschlug. Der Raubritter mußte sein Urteil im Verlies verbueßen und starb dort den Hungertod.

Lange Jahre danach sah man noch auf dem kopflosen Schimmel eine Rittergestalt reiten, durch fromme Gebete wurde die Seele des Ritters dann erloest, nur noch der Schimmel erschien ab und an um Mitternacht weiterhin.

Es gaebe noch so viel mehr ueber diese kleine "alte" und doch jung gebliebene Stadt in Bayern zu erzaehlen, aber Erleben ist besser. Wie, wann und wo Sie ein Plaetzchen fuer ein paar Tage dort finden sagt Ihnen gern die Tourist Information der Stadt. Natuerlich, weltoffen wie schon oben erwaehnt, hat die Stadt in Furth am Wald auch eigene Homepages.

Fuer Buerger von Furth im Wald, die sich noch fuer Heimatkunde interessieren, habe ich noch ein kleines Schmankerl. Ihre Stadtverwaltung hat mir eine sehr schoene Geschichtschronik in Kurzfassung mitgeschickt, die ich Ihnen in etwas ausfuehrlicherer Form aus alter Zeit gern wiedergeben moechte - Furth im Wald von H.Steinberger aus dem Jahr 1907.

Selbstverstaendlich duerfen auch "Nicht-Buerger" von Furth im Wald sich diese Chronik anschauen.

Und ganz neu jetzt: eine weitere Seite über Furth im Wald nach einem persönlichen Besuch, entweder die Seite Bayerischer Wald anklicken oder hier direkt - die Bayer Wald-Seite lohnt sich aber auch.

©®Jörg W. Lohfink

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