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So, nun wie versprochen hier viele viele Bilder aus der St. Martins-Kirche
in Kaufbeuren. Natürlich wird es bestimmt bessere Aufnahmen wie die meinen
geben, aber ich bin ja kein Profi. Und dann find ich, Gesamtaufnahmen sind
gut und schön, aber so viele kleine liebevolle Details übersieht
man gern bei einem Foto. Nehmen Siezum Beispiel nur mal das Altarbild:

Bei einer Großaufnahme kommt doch das schöne Relief direkt vorne
gar nicht so raus

Jetzt hol ich Ihnen mit Tele die Schnitzereien näher ran

Hier ein Teleblick auf die Seitenflügel

Und noch oben die Spitze

Der nächste Blickfang war für mich der Maria-Altar auf der linken
Seitenbilder

Jedes Detail ganz liebevoll gestaltet und mit ausdrucksstarken Farben und Formen

Schauen Sie mal oben die Spitze, sind die Schnitzereien nicht herrlich?

Selbst die scheinbar kleinen Seitenfiguren sind ganz liebevoll ausgearbeitet

Sogar die gesammelten Holzstücke haben noch eigene Formen

Mit bloßem Auge und trotz ziemlicher Nähe sieht man den Faltenwurf
des Umhanges erst richtig in der Vergrößerung des Fotos

Der Künstler muß beim Abraham noch mal den Bibeltext gelesen haben,
wie könnte er sonst die Reaktion auf die Stimme des Herrn kurz vor der
Opferung des Sohnes, schon mit erhobenen Messer in der Hand, so stimmungsvoll
nach vollziehen

Müde sieht sie aus, der Krug ist sicherlich schwer und der Weg war schon
lang

Nun zu einem anderen Schmuckstück

Sehen Sie ganz oben den herrlichen Abschluß der Schreinkrone

Hier eine Nahaufnahme des Kreuzigungsbildes

Wenn man dann davor steht, fällt einem der kleine Teufel, der am Gürtel
des Sünders zerrt, fast gar nicht auf, da ja das Gesamtbild einen schon
gefangen nimmt.

Ja und nun kommen die echten Kaufbeurer ins Bild und ich bin gespannt,
wer die alle schon selber mal gesehen hat von den heute lebenden Einwohnern
der Stadt. Sind auch alle in der Kirche versammelt, aber wo, verrat ich nicht.
Gucken gehen, den Pfarrer wird's freuen und Sie auch

Die Dame kennen Sie ja schon von meinem Stadtrundgang, den wohlbeleibten Herrn
und den mit dem schicken Hut auch. Beim stärkeren würd
ich auf einen Wirt tippen, dem Gesichtsausdruck nach könnte er denken
für wieviel Bier ist dieser Besucher gut?

Und bei dem nachfolgenden Bild stellt man sich als Betrachter die Frage, was
die beiden von einander denken.
Dem Anschein nach werden hier zwei verheiratet, er denkt ach je, so ein
unerfahrenes Ding und sie denkt hätt' er nich a bisserl jünger
sein können.

Doch bei diesem Gesichtsausdruck verbietet sich jeder profane Gedanke, so viel
Leid so getreu geschnitzt, das ist wahre Kunst.

Hier haben Sie das Gesamtbild, besser kann man das Leid einer Mutter nicht
mehr darstellen.

Soweit meine persönlichen Eindrücke und Bilder aus der St. Martins-Kirche
zu Kaufbeuren. Wenn Sie jetzt noch in die evangelische Dreifaltigkeitskirche
möchten, dann klicken Sie bitte auf den Namen.
Zu meinem Stadtrundgang kommen
Sie hier zurück und zur ganz allgemeinen Seite über die
Stadt Kaufbeuren im Reiseführer vom Flughafentransfer-München, also
meiner einer, einfach links in den Wegweiser hopsen.
Ich danke für Ihren Besuch sowohl in der St. Martins-Kirche als auch auf
meiner Webseite. Falls Sie Kunst im allgemeinen mögen und mehr darüber
lesen möchten, besuchen Sie bitte meine beiden Internetantiquariate, Abteilung
Kunst (auch links oben im Wegweiser). Habe viele schöne alte Bücher
dort im Angebot. Muß ja noch von was anderem leben, kann ja nicht immer
nur Leute um die Ecke bringen.
Mit fröhlichen Grüßen
Ihr preissischer Reiseführer in Bayern
Jörg W. Lohfink
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Anfragen oder auch Ihre Meinung, wie es Ihnen gefallen hat bitte an J.W.
Lohfink
©® Text und Bilder von J.W. Lohfink |