Alte deutsche Maerchen 0001

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Hier geht es weiter, Seite 2 im "Märchenbuch" vom Flughafentransfer München - als Gratiszugabe von meinen beiden Internet-Buchgeschäften "Antiquariat Die Buecher-Fundgrube im Internet" und "Buchladen-Jörg"

Dieses Märchen ist eine Variation der "Barbarossa-Sage" und ich habe die Geschichte etwas gekürzt und in alter Form sowie in meinen Worten nacherzählt - die

Ursprungsform ist in Gedichtform und auch im Internet zu finden

Die Glocke im Berg

Ein armer Mann ohne Arbeit war bis nach Köln gegangen, wo er hoffte, Arbeit und Brot zu finden. Aber oh weh, wo er auch fragte, niemand hatte Arbeit für ihn. Ohne einen Groschen in der Tasche, hungrig und ohne Aussicht für eine Herberge für die Nacht stand er am Marktplatz und überlegte, ob er nicht einen Gendarmen um Rat Fragen sollte. Da sprach ihn auf einmal ein alter gutgekleiderter Mann mit langem weißem Bart an. "Ihr habt da einen recht guten Wanderstab" sagte der alte Mann. Der Arme, der nicht wußte, was der Alte wollte, entgegnete "was geht Euch mein Stecken an, wollt Ihr ihn kaufen"?

"Nein, nein" erwiderte der Alte, "nur wenn Ihr mir noch sagen könnt, wo Ihr ihn herhabt, dann soll es Euer Schadennicht sein. Ich kenne das Holz, diese Art von Haselholz wächst nur am Wolsberg, doch ich selber konnt die Stelle nie finden. Könnt Ihr mir sagen, wo sie ist?" "Ja sicher, aber das hilft mir auch nicht weiter ohne Arbeit und Essen, Herr" sagte der Arme. Der Alte lachte und sagte "wenn Ihr die Stelle noch wißt, so seid Ihr nicht mehr lange arm. Unter dem Haselbusch ist nämlich ein Schatz verborgen, den ich lange Jahre gesucht habe".

Der arme Mann dachte sich, schlimmer konnt es nun auch nicht mehr kommen. Ein alter Narr, sei es drum, vielleicht könnt dieser ihm wenigstens für die Nacht helfen. "Herr, " sagte er, " wenn Ihr mir was zum Essen und ein Nachtlager geben würdet, dann führ ich Euch morgen gleich hin". "Der Handel gilt" sagte der Alte und nahm den Armen mit in sein Haus. Dieses war wohl ausgestattet und für den armen Mann schien es, als sei er im Haus eines Zauberers. Doch wenn der Hunger quält und die Müdigkeit ruft, dann spielt das keine Rolle mehr. Nach einem guten Mahl bekam er ein herrliches Bett und war bald darauf eingeschlafen.

Am frühen Morgen weckte ihn der Alte, gab ihm ein reichhaltiges Frühstück und dann fuhren sie mit der Kutsche des Alten los. Am Wolsberg angekommen führte ihn der Arme den Alten zu der Stelle, wo er sich seinen Wanderstab geschnitten hatte. "Wohl, dann haben wir die rechte Stelle. Hier habt Ihr einen Spaten und ich werde auch graben, dann werden wir beide den Schatz heben". Dem Armen war es recht und beide fingen an zu schaufeln. Nach einiger Zeit stießen sie auf harten steinigen Grund und der Arme sagte, "Herr, es geht nicht mehr weiter, ich spure einen flachen Stein". "Sehr gut, sehr gut, das ist es" sagte der Alte, legte den Stein weiter frei und siehe da, es war eine große Platte aus schwarzem Stein mit einem Griff in der Mitte.

Der Arme zog mit kräftigem Arm auf Geheiß des Alten und die Platte hob sich und gab einen dunklen Gang in die Tiefe des Berges frei. Der Alte sagte nun "nun kommt, Ihr könnt Euch die Taschen voll Gold und Edelsteine stopfen, ich habe hier meinen Ranzen dafür". Dem Armen wurde etwas beklommen, als er hinter dem Alten in den dunklen Gang ging, zumal der Alte kein Licht anzündete. Doch seltsam, je weiter sie gingen, desto heller wurde es und endlich mündete der Gang in eine riesige Halle, die in überirdischem blauen Licht strahlte. Von der Decke herab hing eine riesige Glocke, die fast bis zum Boden reichte. Der Alte flüsterte dem Armen zu "wenn Euch Euer Leben lieb ist, dann rührt die Glocke nicht an".

Vorsichtig gingen sie um diese herum und dann sah der Arme, daß die Halle riesengroß wurde. Überall standen Betten und in diesen lagen Soldaten, unendliche viele. Und alle hatten verschiedene Uniformen an, viele uralte Rüstungen, Helme, Barette, Abzeichen, die der Arme noch nie gesehen hatte. Und in der Mitte der Halle war ein Podest, auf dem Feldherren lagen. Alle in voller Montur, aber der prächtigste trug eine goldene Rüstung, hatte einen langen roten Bart, eine Kaiserkrone auf und seine Hände stützten sich auf ein riesiges blankes Schwert mit vielen Edelsteinen im Griff. Und alle, alle sahen aus, als wenn sie schliefen.

"Wer sind diese" fragte der Arme beklommen den Alten, der eifrig dabei war, sich seinen Ranzen mit Goldstücken zu füllen, die in großen Haufen nahe dem Podest lagen. "Was weiß ich" entgegnete der Alte, "irgendein alter Kaiser und seine Soldaten. Und jeder Soldat, der in einem Krieg stirbt, kommt auch hierher. Wenn dann einst die Zeit gekommen ist, erwachen sie alle, steigen hinauf auf die Oberfläche und kämpfen den großen Krieg und das neue Reich entsteht. Aber was geht uns das an, stopft Euch Eure Taschen voll und dann zurück. Doch rührt ja nicht an die Glocke, sonst ist es um uns geschehen". Der Alte begann zurück zu gehen und der Arme ging ihm beklommen nach durch die Reihen der vielen Schläfer.

Aber plötzlich, was war das? Da sah er seinen Vater liegen, daneben seinen Bruder und seinen Freund, den Nachbarsjungen. Sie alle waren im letzten Krieg nicht mehr heimgekehrt und hier schliefen sie nun. Ach, wenn er noch einmal ihnen in die Augen blicken könnte. Ihm brach es fast das Herz und er sah den Alten schon hoch auf der Treppe, die hinaus führte. Da dachte er sich, auch wenn sie ihn hier behalten würden, er wollte sie doch einmal wecken. Und er nahm den großen Hammer, der neben der Glocke lag und schlug zu.

Laut hallte der Glockenton und brauste durch die Halle. Und allerorten erhoben sich die Schläfer, griffen nach den Waffen und eine mächtige Stimme fragte " wer schlägt die Glocke, ist unser Tag gekommen?" Der Alte hatte sich schon beim ersten Ton ängstlich umgedreht und rief laut " nein, nein, schlaft nur weiter, der Tag ist noch nicht da". Aber die weittönende Stimme rief " Kaiser Barbarossa, erwache, es lebe der Kaiser ! "

Und der Kaiser war aufgestanden, seine Rüstung funkelte und die Krone strahlte weithin. Doch er rief: "Schlaft weiter meine Krieger, unser Tag ist noch nicht gekommen, noch fliegen die Raben um den Berg. Ein Goldsucher war es, der uns geweckt hat, noch dämmert nicht unser neuer Morgen". Als der Kaiser so sprach, da seufzten die Erwachten und legten sich wieder hin, aber der Arme sah noch, wie sein Vater, Bruder und Freund ihm kurz zu winkten, dann waren auch sie wieder eingeschlafen.

Der Alte riß den Armen die Treppe hinauf und durch den Gang, kaum waren sie draußen im Freien, als der Berg mit Getöse sich verschloß. "Jetzt wär es fast aus mit uns gewesen, ein Glück, daß ich den Ranzen mit dem Gold noch retten konnte" sagte der Alte. Doch als er ihn öffnete, waren alle Goldstücke nur rostige Eisensteine und die Juwelen, die er mitgenommen, nur noch Rheinkiesel. Aber der Arme hielt noch immer den Hammer in der Hand, mit der er die Glocke geschlagen hatte. Und dieser war aus purem Gold, das hatten seine Lieben ihm geschenkt, damit er nicht länger Not leiden sollte.

Vor kurzem habe ich für meine Buecher-Fundgrube wieder einige Kisten bekommen und in einer waren Seiten eines zerfledderten Märchenbuches. Eine halbe Seite enthielt das Ende eines ganz rührenden Märchens aber dann fiel mir selber auch der Anfang wieder ein

Das Tröglein

Es waren einmal zwei Eheleute, die hatten einen ganz lieben Buben von vier Jahren und lebten rechtschaffen in einem kleinen Häuschen. Bei ihnen lebte auch der Großvater des Knaben, der den Kleinen oft auf seinen Knien hatte reiten lassen, als das Kind noch kleiner war.

Aber nun war der Großvater so alt und zittrig geworden, daß er kaum noch den Löffel richtig halten konnte, um sein Süppchen zu essen. Immer wieder floß ihm die Suppe vom Löffel und die beiden Eltern des Knaben begannen sich davor zu ekeln, den Großvater am Tisch mitessen zu lassen.

Eines Tages waren sie es so leid, daß sie dem alten Mann den Teller und Löffel wegnahmen, ihm eine hölzerne Schüssel gaben und ihn hinten auf die Ofenbank zum Essen schickten. Dem alten Mann kullerten ein paar Tränen in seinen weißen Bart, doch er tappte in die dunkle Ecke und schlürfte dann dort seine Suppe.

So war es dann jeden Tag, der alte Mann mußte auf der Ofenbank in der hinteren Ecke des Stübchens bleiben und bekam sein Essen in der Holzschüssel. Die Eltern und der kleine Bub saßen am Tisch.

Nach ein paar Tagen fiel dem Vater auf, daß sein kleiner Sohn einige alte Brettchen aus dem Holzvorrat geholt hatte und mit diesen begann, irgendetwas zu bauen. Der Mann holte stolz die Frau aus der Küche um ihr zu zeigen, was der Knabe schon anfing. Beide schauten neugierig zu und dann fragten sie ihren Sohn "unser Lieber, was soll denn aus diesen Brettchen werden?"

Der Kleine schaute auf, sah sie ganz ernst an und sagte dann "ich möchte ein Tröglein bauen, aus dem ihr essen könnt, wenn ihr alt geworden seid". Da sahen sich Frau und Mann ganz beschämt an, die Tränen stiegen ihnen in die Augen und dann gingen sie zur Ofenbank und führten den Großvater wieder an den Tisch. Von da an durfte der Großvater wieder mit ihnen zusammen essen und war bis zu seinem Ende glücklich.

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