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Die Klosterkirche von Markt Irsee Detailbilder
Ein freundliches Hallo für diejenigen, die durch Zufall gleich
auf dieseSeite gekommen sind. Sie sind auf der zweiten Seite über
die Ortschaft Markt Irsee im Allgäu vom Reiseführer des Flughafentransfer-München.
Mein Name ist Jörg W. Lohfink und ich stelle
meinen Gästen und Interessierten immer wieder kleine versteckte
Juwelen aus Geschichte und Baukunst in Bayern vor. Fahr übrigens
auch gern hin mit Ihnen kost' aber was, muß ja davon leben
(grins). Meine Orts-Seite über
Irsee finden Sie hier direkt.
So, das war für die frisch Zugroasten,
wir anderen wandern ja grad in St. Peter und Paul rum
hab' ich doch ganz vergessen, im Anfang zu erwähnen.

Die Klosterkirche hat auch noch einen zweiten Namen, nämlich Maria
Himmelfahrt, hier ist der Altar dafür. Und dieser hat wundervolle
Figuren und Schmuck, gehen wir mal näher ran.

Die kleinen Englein zu Maria's Füßen haben es mir besonders
angetan, sowas sieht man wirklich erst, wenn man in Ruhe schauen kann
und nicht nur hopplahopp ein paar Bilder macht.

Mit Engel haben die damaligen Künstler auch wirklich nicht gespart,
ganz oben über Maria wimmelts ja richtig von ihnen.

Bei den anderen Seitenaltären oder der Kanzel dürfen Sie
sich auch nicht nur vom Gesamtanblick gefangen nehmen lassen, immer
ganz nach oben schauen. Bei der Kanzel wird nochmal ein schlichtes
Marienbild um-engelt

bei dem anderen Seitenaltar ein weißer Löwe. Und wenn Sie
bei beiden Fotos genau hinsehen, dann fallen Ihnen vielleicht die himmlischen
Engelscharen auf den dahinter liegenden rechteckigen Bildern
auf.

Bleiben wir noch ein wenig beim Stuck und den Verzierungen. Es wurde
übrigens hier nichts vergoldet, sondern die Baumeister arbeiteten
mit Wessobrunner Stuck, der so golden rauskommt. Hab' ich jedenfalls
so verstanden, als mir ein sehr liebenswürdiger Mesner das erzählte.
Die Orgel hatte ich Ihnen schon auf der ersten Seite von Irsee gezeigt,
hier geh' ich mehr ins Detail.

Die rechte Seite in Vergrößerung, da hab ich fünfmal
abdrücken müssen, bis es einigermaßen scharf wurde

Bei der linken Seite war's auch anstrengend, na ja, bin ja nicht mehr
der Jüngste.

Tja, und nun kommt das Schwierigste, sowohl damals für die Künstler
als auch heute für uns, genauer gesagt für mich, die Bilder
an der Decke.

Das bei der Orgel ging grad noch, aber dann mußte ich erst mal
die beste Position finden, um Ihnen die anderen wenigstens teilweise
gut zeigen zu können. So auf Höhe der Kanzel fand ich das
für mich bestes Plätzchen. Doch irgendwie waren die alten
Künstler schon gemein, überall richtige Blickfänge:

Die Gallionsfigur an der Kanzel ist so schön gemacht,
ich muß Sie Ihnen einfach zeigen. Und die daneben liegenden anderen
Schmuckstücke sollen durch eines auch vertreten werden. Sie müssen
aber wirklich mal hin und jedes einzelne anschauen, echt wunderschön

Daß die Kirchenbesucher früher und auch heute ihre Augen
gen Himmel heben sollen, dafür sorgten die Maler schon ganz früh

Und wenn ich ganz ehrlich bin, ohne die Vergrößerung durch
die Kamera wäre es für mich sehr schwer geworden, die Masse
der nach oben Schauenden auf diesem Bild zu entdecken.

Dann kam ich ins Schmunzeln, denn schauen Sie mal auf dieses Bild:
die hohen Herrschaften ratschen untereinander obwohl am
Himmel sich schon jemand zeigt

Doch dann im nächsten Bild kommt wahrscheinlich ein Donnerwetter
- die Wolken sind so düster unten - wollt' ihr wohl gefälligst
die Hüte abnehmen, ihr Erdenwürmer !!!

Damit verlasse ich jetzt den Himmel und traf dann noch diesen Herrn
- wahrscheinlich einer der frühen Kirchenwächter.

Trotz der Nahaufnahme war ich mir nicht sicher, ist das eine Nachbildung
oder steht hier ein echter konservierter Heiliger vor mir.

Den netten Mesner konnte ich nicht mehr fragen,
denn der war feste beschäftigt mit den Vorbereitungen für
die Messe, die etwas später anfing. Aber sollten Sie selber die
Kirche mal besuchen, dann schauen Sie ob Sie die beiden finden
den auf meinem Bild und den netten Mesner.
So, das war mein Besuch mit Ihnen oder für Sie in der Klosterkirche
vom Markt Irsee, ein echt
verstecktes Kleinod kirchlicher Geschichte in Bayern. Wenn Ihnen dieser
Besuch gefallen hat, Sie gern mehr über Bayern sehen wollen, dann
benutzen Sie oben links meinen Wegweiser. Da jibt's schon jede
Menge oder Sie besuchen mal bitte meine beiden Internetantiquariate
(Abteilung Kunst) auch links oben im Wegweiser. Ich habe viele schöne
alte Bücher dort im Angebot, auch über Kunst und Bayern.
Muß ja noch von was anderem leben, kann ja nicht immer nur Leute
um die Ecke bringen.
Bis zu einem anderen Wiedersehen sagt Ihnen lebewohl
mit fröhlichen Grüßen aus Bayern
Ihr preussischer Reiseführer Jörg W. Lohfink vom Flughafentransfer-Muenchen
©® J.W. Lohfink |