Regensburg, eine Stadt mit über 70 Namen

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Regensburg - wo schon Mephistopheles gern hinflog

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„Regensburger sind Würschtchen, liebe Damen“ - mußte ich doch neulich meinen Fahrgästen erklären, als diese mitten in München eine Schiefertafel vor einer Metzgerei sahen mit dem Hinweis „Frische Regensburger“. Hing doch da so eine gewisse Furcht im Wagen, in Bayern gäbe es noch Menschenfresser. Jo, wo sammer denn?

Sie sind „san“ wieder mal beim „preissischen“ Reiseführer gelandet, „Servus allerseits“. Lang hab ich es schon versprochen, jetzt ist es soweit, eine Seite über Regensburg, der viertgrößten Stadt im schönen Bayern (so sagt man). Schon seit über 2000 Jahren Treffpunkt von halb Europa, aber darüber später mehr.

Jetzt erst mal für die Ortsunkundigen die Lage: Regensburg liegt an der Donau und dem Regen, nein, nein, hat nix mit Wasser von oben zu tun, so heißt ein Fluß, der dort in die Donau mündet. Von München aus gesehen liegt die Stadt so südöstlich, direkt vorm Bayrischen Wald. Da, wo man früher so a bisserl „hinterfotzig“ war, auf Hochdeutsch, man die Fremden ganz gern ein bißchen an der Nase herumführte. Das wird übrigens heut noch teilweise so gemacht. Schauen Sie sich einfach mal die Landkarte an.

Mein Startpunkt ist ja eigentlich der Flughafen München, da ich dort mit meinem Flughafentransfer tätig bin. Auf der Landkarte ist das jetzt ganz Klasse. Sie landen am Flughafen, wir fahren los und sowie wir die Autobahn nach Deggendorf erreichen, gleich rechts Richtung Passau-Deggendorf-Regensburg. Eine direkte Verbindung, alles Autobahn, kann man richtig draufdrücken und
Landshut wollten Sie auch immer mal sehen, nicht wahr? Fahrzeit je nach Tempo eine bis zwei Stunden, sind nur 190 Kilometer.

Wer jedoch sich nicht foppen läßt, die Karten richtig studiert und bis zum Neufahrner Kreuz fährt, dann in Richtung Nürnberg, der hat nach knapp 20 Kilometern die Holledau erreicht, das bayrische Hopfenparadies. Und genau dort zweigt eine viel direktere Verbindung nach Regensburg ab, mit der man nur knappe 100 km braucht. Außerdem lernt man viel mehr Leute kennen, denn am Neufahrner Kreuz wird gebaut und (bis Allershausen dann meist) gestaut ! Aber das kennen ja viele sicherlich aus den Verkehrsnachrichten.

Wenn wir die Ausfahrt zum Kloster Weltenburg passiert haben, kennen Sie sicherlich schon von meiner Kelheim-Seite, dann dauert nur noch wenige Minuten. Wenn man die Walhalla sieht, gebaut von Leo von Klenze im Auftrag von König Ludwig I. (Großvater des Märchenkönigs), dann ist die Stadt nicht mehr weit.

Und dann geht's wieder los mit der Fopperei. Wenn ich wie gewohnt dem Hinweisschild Altstadt folge, dann sind wir in fünf Minuten da und ... sofort dran vorbei, denn die Verkehrsregelung ist ganz spitze für Rundfahrten ! Die Verkehrszeichen ordnungsgemäß befolgen heißt: Altstadt bleibt links liegen und schwups sind wir über der Donau. Von da hat man dann einen erneuten ausgezeichneten Ausblick auf den Dom St. Peter, die „ewige Baustelle“ aber mit dem Wagen hinkommen - det is nix.

Regensburg, seine Geschichte und die Schönheit der Altstadt kann man hauptsächlich nur zu Fuß entdecken und genießen. Die wenigen befahrbaren Straßen sind zwar für Slalom-Liebhaber wunderbar, aber Parkplätze sind echte Raritäten.

Das beste ist, ich setze Sie an der Steinernen Brücke ab und Sie marschieren ein, zwei Stündchen los. Aber bitte vorsichtig gehen, die Brücke ist das älteste deutsche Brückenbauwerk in Deutschland, im Jahr 1135 angefangen und 1146 beendet. Da hatte übrigens der Teufel seine Hand im Spiel (siehe Sagenteil weiter unten). Um dieselbe Zeit fing ein anderer Baumeister übrigens mit dem Dom an, wie Sie sehen können, schuftet der arme Kerl (oder seine Enkel) immer noch am Bau. Ich glaube, die Gerüste sind schon antik. Das kommt davon, wenn man Steine nimmt, die nicht umsonst „Sandstein“ heißen...... oder die Baufirma heißt "Sysiphos & Co" (aus Griechenland die Jungs - siehe Gustav Schwab "Die schönsten Sagen" -finden Sie bei mir in der Buecher-Fundgrube auch).

Ich sagte anfangs, Regensburg war schon immer ein Treffpunkt in und von Europa. Sie sollten wissen, dieses nette Städtchen soll so ungefähr 74 verschiedene Namen gehabt haben, drei sind echt historisch. Der erste Name war Rhataspona und von wem war der wohl? Richtig, von den Kelten ! Wer kam dann ins Bayernland? Na? Jawoll, die Herren mit den Schnürsandalen, unsere römischen Freunde. Die nannten dann die Lokalität „Castra Regina“ und nachdem die dann von den Bajuwaren genug hatten und abzogen, da wurde die Stadt „boarisch“ getauft - „Reganespurc“ (ähnelt doch irgendwie der neuen deutschen Rechtschreibung oder ??).

Kennt noch jemand den Doktor Faust? Klassik, deutsche Kulturgeschichte, gelle! Dieser Herr konnte Regensburg fliegend von oben sehen (und det im Mittelalter), sein teuflischer Gehilfe Mephistopheles ließ ihn mit Hilfe eines Zaubermantels die Stadt mit den vielen Namen von oben betrachten. Und dann war ganz klar, woher die Bayern den Namen für Regensburg hatten.

Dort, wo der Regen, (der Fluß, bitte schön) in die Donau fließt, war einst eine Burg, gebaut 179 n. Christus vom Kaiser Marc Aurel. Nicht persönlich, der Herr ließ bauen. Reste dieser Burg können Sie am Ernst-Reuter-Platz sehen, dann stehen Sie nämlich direkt vor der Südostecke des ehemaligen Castrums.

Und wenn Sie sich später bis zur Porta Prätoria durchgekämpft haben, dann sind Sie so in etwa diagonal durch das alte rechteckige Castra Regina, die römische Garnison, marschiert.

Die Regensburger Vergangenheit verzeichnet viele erinnernswerte Dinge. So zum Beispiel, daß eine Regensburger Maid dem Kaiser Karl V. für die Nacht als „Wärmung“ zugedacht wurde, ihm dann neun Monate später einen Sohn schenkte, der gegen die Türken ein ruhmreicher Feldherr wurde. Ebenso sollte nicht vergessen werden, daß Regensburg die letzte Stadt in Deutschland war, die mittels Sturmleitern erobert wurde und zwar im Jahr 1809 von den Franzosen. Eine gänzlich aus der Mode geratene Kriegsmethode, aber damals das einzige Mittel für Napoleons Truppen, die Österreicher auf dem Rückzug nochmals zu schlagen. Die steinerne Brücke war vor 200 Jahren der einzige Übergang in der Gegend in Richtung Böhmen. Die alten Gräben und Mauern der Stadt eigneten sich vorzüglich zum Verteidigen, sodaß den Franzosen nichts anderes übrig blieb, als auf allen Bauernhöfen der Umgebung jede greifbare Leiter zu organisieren, um die Stadt zu stürmen.

Die alten hohen Bürgerhäuser demonstrieren noch heute den früheren Reichtum der Stadt, begründet auf Salzhandel und sonstigen Waren, die auf der einstigen Wasserstraße Europas, der Donau, in und durch die Stadt kamen. Eng verbunden ist mit Regensburg auch der Name derer von „Thurn und Taxis“, die ersten Postboten Europas - Verzeihung Durchlauchten, Begründer des Postwesens wollte ich sagen.

Ach ja, die „Schottenkirche“ St. Jakob sollten Sie sich auch unbedingt anschauen. Warum? Na ja, bis 1870 war diese Kirche eine Klosterkirche und ein ständiger Dorn im Auge oder Fleisch der deutschen Bischöfe, denn das Kloster war immer eigenständig und im Besitz eines iro-schottischen Konvents. Und die Regensburger Traditon wurde und wird heute in einem am Loch Ness gegründeten Kloster weiter fortgeführt. (Ob die dort auch die Würschtel braten?) - ich Dummerle, dort ist ja "Haggis" die Lieblingsspeise, wie mir ein "bayrischer Entwicklungshelfer" aus den Staaten mailte.

Jetzt sind wir nämlich beim Punkt „Spezialitäten“: eine davon sind die anfangs erwähnten Würstl. Die Füllung ist eine Regensburger Rezeptur und soll angeblich an Ort und Stelle am besten schmecken. Am besten in der „Wurstkuchel“, seit über 800 Jahren am gleichen Ort. Schon die Brückenbauer wurden dort verköstigt und heute die Ansässigen, sofern die Touristen nicht alle Würste schon gemampft haben. Wo gibt es denn auch 8 Stück „Bratwürste am Rost gebraten mit Kraut und Brot für 70 Pfennig“? Halt, halt, nicht in Regensburg heute, ich hab die Speisekarte von 1910 erwischt, heute sind die Würstl a bisserl teurer, aber genauso gut. Na ja, haben Sie ja schon gesehen, frische Regensburger sind auch in München und anderswo beliebt - von hübschen Regensburgerinnen mal ganz abgesehen. Doch wie sag ich immer? Selber anschauen, erleben und entdecken, dann haben Sie am meisten davon. Mein kleiner Reiseführer ist vergleichbar mit dem Duft der Regensburger Wurstkuchln - er soll Appetit machen !

Aaaber - aufpassen, nicht daß Sie nachher wie die dicke Agnes aussehen. Was, die kennen Sie nicht? Na, dann fragen Sie doch mal einen Einheimischen oder Sie springen über den Link in die speziellen Sagenseiten.

Appetit hatten übrigens auch die hohen Herren, die früher Regenburg heimsuchten - äh, ich wollte besuchen sagen. Erstmal ein kleines Beispiel für damalige „Reiseverpflegung“: Kaiser Rudolf der II. Bekam vom Stadtrat als Huldigungsgeschenk und kloane Brotzeit „eine vergoldete Kredenz, 2 Faß Oberländerwein, 4 Kagel Muscateller, 3 Schaf mit frischen Föhren, Hechten und Karpfen und noch 6 Schaf Haber“. Soweit zum Punkte Essen. Nun mal ein kleiner Einblick in die Gästeliste von früher, die beste Auskunftei wäre der Reichssaal im Alten Rathaus.
Wie sagte mein alter Lateinlehrer immer so schön „von Pontius bis Pilatus waren alle schon mal dort“. Na ja, ob der olle Pilatus nach dem Händewaschen in Jerusalem dann noch bis nach Regensburg fuhr, weiß man ja nicht so genau. Aber Namen wie Otto von Guericke (det war der, der den Luftdruck „erfunden“ hat - anno 1654) oder der Sternenkieker und Mathematiker Johannes Kepler waren auf jeden Fall in diesem Reichssaal zu Gast.

Und wenn man alle Politiker und Fürsten sowie kirchlichen Würdenträger aufzählen wollte, die Regensburg zwischen den Jahren 788 bis 1806 be- (und manchmal auch ent-)völkerten, dann bräuchte man mindestens 100 Seiten. Regensburg war nämlich Sitz des Reichstages und da kam dann alles, was Rang und Namen hatte. Deswegen war der Saal auch recht groß und hatte eine (ganz) lange Bank für die Akten. „Auf die lange Bank schieben“, dieser Satz kommt aus Regensburg. Und es wurde ganz hart um Beschlüsse gerungen, „wia im richtigen Leben“ heute.

Um Ihnen davon einen Eindruck zu geben, hier eine bezeichnende wahre Begebenheit aus dem Jahr 1608: Erzherzog Johann war auch auf diesem Reichstag und hatte wie gewohnt seinen Hofnarren als Begleiter. Plötzlich fiel ihm auf, daß sein Narr ein dickes Buch unter dem Arm hatte. Der Erzherzog fragte seinen Hofnarren, was in dem Buch stände und der Narr antwortete, alles, was auf dem Reichstag beschlossen worden sei. Der Erzherzog nahm das Buch und schlug es auf, blätterte hin und her, aber er fand nur leere Seiten.


Aber die Umgebung von Regensburg ist nicht leer wie das o.g. Buch. Viele reizvolle und lohnenswerte Ziele bieten sich in der Umgebung an, verbunden oft mit Sagen und geschichtlichem Hintergrund. Ganz nah zum Beispiel die Wallfahrtskirche Mariort - die damit verbundene Sage im Anschluß für die Legendensammler. Nach Kelheim und zum Kloster Weltenburg ist es ebenfalls nicht weit, der Bayrische Wald lädt ein, liegt ja gleich hinter den „Stadttoren“ und wer noch nie im Böhmer Wald war, kurze Fahrzeit genügt und schon sind Sie da. Furth am Wald nicht vergessen, ist auch im „Katzensprung“ erreichbar. So, aber jetzt erst mal schnell noch den Sagenteil, zuerst die Erklärung, warum der Teufel beim Bau der Steinernen Brücke mitmischte, dann die Legende von Mariaort und anschließend die Geschichte vom Teufelsstein.

Die Steinerne Brücke und der Teufel


Wer die Steinerne Brücke nicht nur begeht, sondern auch genau betrachtet, der findet nahe dem Brückentor ein steinernes Bild mit Hähnen (Gockele / Kikeriki-Vögel) eingebaut. Und die Geschichte ging so: Der Dombaumeister und der Brückenbaumeister wetteten darum, wer zuerst fertig sei mit seinem Bau. Spät abends dann begegnete dem Brückenbauer ein finsterer Gesell, der sich als der Teufel entpuppte. Dieser bot an, beim Brückenbau zu helfen, sein Lohn solle die erste Seele sein, die über die Brücke gehen würde. Besprochen, besiegelt, und die Brücke wuchs und wuchs. Der Dombaumeister kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und der Brückenbaumeister konnte gar nicht so schnell das Material heranschaffen, wie die Bauleute schufteten. Nach neun Jahren war der Übergang über die Donau fertig und 1146 kam die feierliche Einweihung. Der Teufel freute sich schon auf eine neue Seele, höchstwahrscheinlich würde er sogar einen Pfaffen (Priester) holen können, denn die waren ja die ersten bei solchen Bauwerken, um den kirchlichen Segen zu erteilen. Doch was war das, die ersten, die über die Brücke liefen, waren ein paar Hähne, die der schlaue Baumeister auf die Brücke getrieben hatte. So mußte sich der Teufel damit zufrieden geben, der Vertrag war erfüllt.

Das Gnadenbild von Mariaort


Das steinerne Marienbild in der Wallfahrtskirche Mariaort hat eine bemerkenswerte Legende als Hintergrund: Eines Morgens vor etlichen Jahrhunderten sahen einige Bewohner von Ort aus der Donau eine Frauengestalt halb aus dem Wasser ragen. Beherzt fuhren einige Männer mit dem Kahn hinaus und erstaunten gar sehr, war es doch eine Statue der heiligen Maria mit dem Jesuskind im Arm. Dieses Standbild war aus Stein und hätte gar nicht schwimmen können, doch wie die Männer es versuchten ins Boot zu holen, da fanden sie einen Wacholderstrauch, der die Statue getragen hatte. Schnell kam das Gerücht auf, daß die Statue aus Konstantinopel sein müsse, war doch bekannt, daß die Heiden dort alle Heiligenbilder zerstört oder ins Wasser geworfen hatten. Zudem trug die Mutter Gottes in einer Hand eine Lotusblume. Das war ein Zeichen Gottes für die frommen Bürger, der Wacholderstrauch hatte Maria die Donau aufwärts zu ihnen gebracht. Es wurde beschlossen, hier in Ort an der Naabmündung für die heilige Statue eine Kirche zu bauen. Man schaffte Baumaterial herbei und wollte am nächsten Morgen gleich anfangen. Da geschah erneut ein Wunder, das gesamte Baumaterial war anderentags auf dem jenseitigen Ufer. Damit war klar, wo die Mutter Gottes ihr Kirchlein haben wollte. Auch der Wacholderstrauch bekam ein Plätzchen an dem Bau und wurde oft von Pilgern um einen Zweig beraubt, war er doch ebenfalls heilig durch seine Rettung der Statue.

Nun zum Teufelsstein:

Wenn man von Regensburg weiter gen Osten fährt so in Richtung Amberg/Vilseck, da kann man im „Birket“, einem Föhrenwäldchen nahe dem Kreuzbergkirchlein einen mächtigen Felsblock liegen sehen. Dort liegt er (der Sage nach) seit jenen Tagen, da die Vilsecker des Teufels Zorn durch die Erbauung des spitzigsten aller Kirchtürme der ganzen Umgebung erregt haben. Und das kam so:

Früher hatte die Kirche zu Vilseck einen massiven Turm, der nur ein Satteldach besaß. Wenn jetzt der Höllenfürst von seinen Luftreisen ermüdet war, nahm er dieses Dach als bequeme Raststelle. Doch der Turm hielt bald die schwere Last des Gebieters aller Sünden nicht mehr aus und brach zusammen. Die Vilsecker waren darüber sehr erbost und um dem Teufel seinen Landeplatz zu vermiesen, bauten sie den Turm so spitz wie nur irgend möglich wieder auf.
Aber der Teufel wollte seinen gewohnten Rastplatz wieder haben, sah man doch so schön in Gegend von dort. Doch aufspießen lassen lag auch nicht in seinem Interesse und so schleppte er einen ungeheuren Stein den Kreuzberg hinauf, um den neuen Turm damit wieder platt zu machen. Die Eindrücke vom Kopf des Teufels und seinen Händen, mit denen er den Stein auf seinem Schädel balancierte, sind noch heute deutlich zu sehen. Aber der Weg war weit, der Stein war schwer und Vilseck immer noch nicht zu sehen.
Da lief dem Teufel ein Weiblein mit einer großen Kürbe (Korb) auf dem Rücken über den Weg. Dieses fragte er, wie weit es denn noch bis Vilseck wäre. Die Frau jedoch, nicht auf's Maul gefallen, antwortete ihm, es sei noch sehr weit. Er bräuchte sich nur all die zerrissenen Schuhe in ihrem Korb ansehen, die wären ihr alle auf dem Weg von Vilseck bis jetzt entzwei gegangen.
Da hatte selbst der Teufel endlich einmal genug, denn Arbeit war noch nie in seinem Sinn gelegen. Er schleuderte den Stein wütend zu Boden und sagte dem Weiblein: „Das könnte Ihr den Vilseckern sagen, wenn mir der Weg nicht zu weit gewesen wäre, hätten sie ihren Kirchturm das letzte Mal gesehen“.
Und so kam der Felsblock ins „Birket“ und darum heißt er auch Teufelsstein.

Aber der heutige Ausflugsort hieß Regensburg und hingeführt wurden Sie „internet-massig“ vom Flughafentransfer München - Reiseleiter ein echter (na nix Bayer) „Preiss“ (genauer: „Sau-Preiss“, denn ich bleib hier). E-Mail oder Anruf genügt, ich hole Sie gern vom Flughafen oder auch anderswo ab - auf nach Regensburg (und Umgebung).

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Anregungen, Vorschlaege (auch fuer Ihren eigenen Ort),Termin- Anfragen oder auch Ihre Meinung, wie es Ihnen gefallen hat bitte an J.W. Lohfink

Text von J.W. Lohfink, Bildmaterial kommt irgendwann demnächst, wenn ich selber fotografiert habe. © J.W.Lohfink

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