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Regensburg - wo schon Mephistopheles gern hinflog
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Regensburger sind Würschtchen, liebe Damen
- mußte ich doch neulich meinen Fahrgästen erklären, als diese
mitten in München eine Schiefertafel vor einer Metzgerei sahen mit dem
Hinweis Frische Regensburger. Hing doch da so eine gewisse Furcht
im Wagen, in Bayern gäbe es noch Menschenfresser. Jo, wo sammer denn?
Sie sind san wieder mal beim preissischen
Reiseführer gelandet, Servus allerseits. Lang hab ich es schon
versprochen, jetzt ist es soweit, eine Seite über Regensburg, der viertgrößten
Stadt im schönen Bayern (so sagt man). Schon seit über 2000 Jahren
Treffpunkt von halb Europa, aber darüber später mehr.
Jetzt erst mal für die Ortsunkundigen die Lage: Regensburg
liegt an der Donau und dem Regen, nein, nein, hat nix mit Wasser von oben zu
tun, so heißt ein Fluß, der dort in die Donau mündet. Von
München aus gesehen liegt die Stadt so südöstlich, direkt vorm
Bayrischen Wald. Da, wo man
früher so a bisserl hinterfotzig war, auf Hochdeutsch, man
die Fremden ganz gern ein bißchen an der Nase herumführte. Das wird
übrigens heut noch teilweise so gemacht. Schauen Sie sich einfach mal
die Landkarte an.
Mein Startpunkt ist ja eigentlich der Flughafen München, da ich dort mit
meinem Flughafentransfer tätig bin. Auf der Landkarte ist das jetzt ganz
Klasse. Sie landen am Flughafen, wir fahren los und sowie wir die Autobahn
nach Deggendorf erreichen, gleich rechts Richtung Passau-Deggendorf-Regensburg.
Eine direkte Verbindung, alles Autobahn, kann man richtig draufdrücken
und Landshut wollten Sie auch immer
mal sehen, nicht wahr? Fahrzeit je nach Tempo eine bis zwei Stunden, sind nur
190 Kilometer.
Wer jedoch sich nicht foppen läßt, die Karten
richtig studiert und bis zum Neufahrner Kreuz fährt, dann in Richtung
Nürnberg, der hat nach knapp 20 Kilometern
die Holledau erreicht, das bayrische Hopfenparadies. Und genau dort zweigt
eine viel direktere Verbindung nach Regensburg ab, mit der man nur knappe 100
km braucht. Außerdem lernt man viel mehr Leute kennen, denn am Neufahrner
Kreuz wird gebaut und (bis Allershausen dann meist) gestaut ! Aber das kennen
ja viele sicherlich aus den Verkehrsnachrichten.
Wenn wir die Ausfahrt zum Kloster Weltenburg passiert haben,
kennen Sie sicherlich schon von meiner Kelheim-Seite,
dann dauert nur noch wenige Minuten. Wenn man die Walhalla sieht, gebaut von
Leo von Klenze im Auftrag von König Ludwig I. (Großvater des Märchenkönigs), dann ist die Stadt
nicht mehr weit.
Und dann geht's wieder los mit der Fopperei. Wenn ich wie
gewohnt dem Hinweisschild Altstadt folge, dann sind wir in fünf Minuten
da und ... sofort dran vorbei, denn die Verkehrsregelung ist ganz spitze für
Rundfahrten ! Die Verkehrszeichen ordnungsgemäß befolgen heißt:
Altstadt bleibt links liegen und schwups sind wir über der Donau. Von
da hat man dann einen erneuten ausgezeichneten Ausblick auf den Dom St. Peter,
die ewige Baustelle aber mit dem Wagen hinkommen - det is nix.
Regensburg, seine Geschichte und die Schönheit der
Altstadt kann man hauptsächlich nur zu Fuß entdecken und genießen.
Die wenigen befahrbaren Straßen sind zwar für Slalom-Liebhaber wunderbar,
aber Parkplätze sind echte Raritäten.
Das beste ist, ich setze Sie an der Steinernen Brücke
ab und Sie marschieren ein, zwei Stündchen los. Aber bitte vorsichtig
gehen, die Brücke ist das älteste deutsche Brückenbauwerk in
Deutschland, im Jahr 1135 angefangen und 1146 beendet. Da hatte übrigens
der Teufel seine Hand im Spiel (siehe Sagenteil weiter unten). Um dieselbe
Zeit fing ein anderer Baumeister übrigens mit dem Dom an, wie Sie sehen
können, schuftet der arme Kerl (oder seine Enkel) immer noch am Bau. Ich
glaube, die Gerüste sind schon antik. Das kommt davon, wenn man Steine
nimmt, die nicht umsonst Sandstein heißen...... oder die
Baufirma heißt "Sysiphos & Co" (aus Griechenland die Jungs
- siehe Gustav Schwab "Die schönsten Sagen" -finden Sie bei
mir in der Buecher-Fundgrube
auch).
Ich sagte anfangs, Regensburg war schon immer ein Treffpunkt
in und von Europa. Sie sollten wissen, dieses nette Städtchen soll so
ungefähr 74 verschiedene Namen gehabt haben, drei sind echt historisch.
Der erste Name war Rhataspona und von wem war der wohl? Richtig, von den Kelten
! Wer kam dann ins Bayernland? Na? Jawoll, die Herren mit den Schnürsandalen,
unsere römischen Freunde. Die nannten dann die Lokalität Castra
Regina und nachdem die dann von den Bajuwaren genug hatten und abzogen,
da wurde die Stadt boarisch getauft - Reganespurc (ähnelt
doch irgendwie der neuen deutschen Rechtschreibung oder ??).
Kennt noch jemand den Doktor Faust? Klassik, deutsche Kulturgeschichte, gelle!
Dieser Herr konnte Regensburg fliegend von oben sehen (und det im Mittelalter),
sein teuflischer Gehilfe Mephistopheles ließ ihn mit Hilfe eines Zaubermantels
die Stadt mit den vielen Namen von oben betrachten. Und dann war ganz klar,
woher die Bayern den Namen für Regensburg hatten.
Dort, wo der Regen, (der Fluß, bitte schön) in
die Donau fließt, war einst eine Burg, gebaut 179 n. Christus vom Kaiser
Marc Aurel. Nicht persönlich, der Herr ließ bauen. Reste dieser
Burg können Sie am Ernst-Reuter-Platz sehen, dann stehen Sie nämlich
direkt vor der Südostecke des ehemaligen Castrums.
Und wenn Sie sich später bis zur Porta Prätoria
durchgekämpft haben, dann sind Sie so in etwa diagonal durch das alte
rechteckige Castra Regina, die römische Garnison, marschiert.
Die Regensburger Vergangenheit verzeichnet viele erinnernswerte
Dinge. So zum Beispiel, daß eine Regensburger Maid dem Kaiser Karl V.
für die Nacht als Wärmung zugedacht wurde, ihm dann neun
Monate später einen Sohn schenkte, der gegen die Türken ein ruhmreicher
Feldherr wurde. Ebenso sollte nicht vergessen werden, daß Regensburg
die letzte Stadt in Deutschland war, die mittels Sturmleitern erobert wurde
und zwar im Jahr 1809 von den Franzosen. Eine gänzlich aus der Mode geratene
Kriegsmethode, aber damals das einzige Mittel für Napoleons Truppen, die
Österreicher auf dem Rückzug nochmals zu schlagen. Die steinerne
Brücke war vor 200 Jahren der einzige Übergang in der Gegend in Richtung
Böhmen. Die alten Gräben und Mauern der Stadt eigneten sich vorzüglich
zum Verteidigen, sodaß den Franzosen nichts anderes übrig blieb,
als auf allen Bauernhöfen der Umgebung jede greifbare Leiter zu organisieren,
um die Stadt zu stürmen.
Die alten hohen Bürgerhäuser demonstrieren noch
heute den früheren Reichtum der Stadt, begründet auf Salzhandel und
sonstigen Waren, die auf der einstigen Wasserstraße Europas, der Donau,
in und durch die Stadt kamen. Eng verbunden ist mit Regensburg auch der Name
derer von Thurn und Taxis, die ersten Postboten Europas - Verzeihung
Durchlauchten, Begründer des Postwesens wollte ich sagen.
Ach ja, die Schottenkirche St. Jakob sollten
Sie sich auch unbedingt anschauen. Warum? Na ja, bis 1870 war diese Kirche
eine Klosterkirche und ein ständiger Dorn im Auge oder Fleisch der deutschen
Bischöfe, denn das Kloster war immer eigenständig und im Besitz eines
iro-schottischen Konvents. Und die Regensburger Traditon wurde und wird heute
in einem am Loch Ness gegründeten Kloster weiter fortgeführt. (Ob
die dort auch die Würschtel braten?) - ich Dummerle, dort ist ja "Haggis"
die Lieblingsspeise, wie mir ein "bayrischer Entwicklungshelfer"
aus den Staaten mailte.
Jetzt sind wir nämlich beim Punkt Spezialitäten:
eine davon sind die anfangs erwähnten Würstl. Die Füllung ist
eine Regensburger Rezeptur und soll angeblich an Ort und Stelle am besten schmecken.
Am besten in der Wurstkuchel, seit über 800 Jahren am gleichen
Ort. Schon die Brückenbauer wurden dort verköstigt und heute die
Ansässigen, sofern die Touristen nicht alle Würste schon gemampft
haben. Wo gibt es denn auch 8 Stück Bratwürste am Rost gebraten
mit Kraut und Brot für 70 Pfennig? Halt, halt, nicht in Regensburg
heute, ich hab die Speisekarte von 1910 erwischt, heute sind die Würstl
a bisserl teurer, aber genauso gut. Na ja, haben Sie ja schon gesehen, frische
Regensburger sind auch in München und anderswo beliebt - von hübschen
Regensburgerinnen mal ganz abgesehen. Doch wie sag ich immer? Selber anschauen,
erleben und entdecken, dann haben Sie am meisten davon. Mein kleiner Reiseführer
ist vergleichbar mit dem Duft der Regensburger Wurstkuchln - er soll Appetit
machen !
Aaaber - aufpassen, nicht daß Sie nachher wie die
dicke Agnes aussehen. Was, die kennen
Sie nicht? Na, dann fragen Sie doch mal einen Einheimischen oder Sie springen
über den Link in die speziellen Sagenseiten.
Appetit hatten übrigens auch die hohen Herren, die
früher Regenburg heimsuchten - äh, ich wollte besuchen sagen. Erstmal
ein kleines Beispiel für damalige Reiseverpflegung: Kaiser
Rudolf der II. Bekam vom Stadtrat als Huldigungsgeschenk und kloane Brotzeit
eine vergoldete Kredenz, 2 Faß Oberländerwein, 4 Kagel Muscateller,
3 Schaf mit frischen Föhren, Hechten und Karpfen und noch 6 Schaf Haber.
Soweit zum Punkte Essen. Nun mal ein kleiner Einblick in die Gästeliste
von früher, die beste Auskunftei wäre der Reichssaal im Alten Rathaus.
Wie sagte mein alter Lateinlehrer immer so schön von Pontius bis
Pilatus waren alle schon mal dort. Na ja, ob der olle Pilatus nach dem
Händewaschen in Jerusalem dann noch bis nach Regensburg fuhr, weiß
man ja nicht so genau. Aber Namen wie Otto von Guericke (det war der, der den
Luftdruck erfunden hat - anno 1654) oder der Sternenkieker und
Mathematiker Johannes Kepler waren auf jeden Fall in diesem Reichssaal zu Gast.
Und wenn man alle Politiker und Fürsten sowie kirchlichen
Würdenträger aufzählen wollte, die Regensburg zwischen den Jahren
788 bis 1806 be- (und manchmal auch ent-)völkerten, dann bräuchte
man mindestens 100 Seiten. Regensburg war nämlich Sitz des Reichstages
und da kam dann alles, was Rang und Namen hatte. Deswegen war der Saal auch
recht groß und hatte eine (ganz) lange Bank für die Akten. Auf
die lange Bank schieben, dieser Satz kommt aus Regensburg. Und es wurde
ganz hart um Beschlüsse gerungen, wia im richtigen Leben heute.
Um Ihnen davon einen Eindruck zu geben, hier eine bezeichnende
wahre Begebenheit aus dem Jahr 1608: Erzherzog Johann war auch auf diesem Reichstag
und hatte wie gewohnt seinen Hofnarren als Begleiter. Plötzlich fiel ihm
auf, daß sein Narr ein dickes Buch unter dem Arm hatte. Der Erzherzog
fragte seinen Hofnarren, was in dem Buch stände und der Narr antwortete,
alles, was auf dem Reichstag beschlossen worden sei. Der Erzherzog nahm das
Buch und schlug es auf, blätterte hin und her, aber er fand nur leere
Seiten.
Aber die Umgebung von Regensburg ist nicht leer wie das o.g. Buch. Viele
reizvolle und lohnenswerte Ziele bieten sich in der Umgebung an, verbunden
oft mit Sagen und geschichtlichem Hintergrund. Ganz nah zum Beispiel die Wallfahrtskirche
Mariort - die damit verbundene Sage im Anschluß für die Legendensammler.
Nach Kelheim und zum Kloster Weltenburg
ist es ebenfalls nicht weit, der Bayrische Wald lädt ein, liegt ja gleich
hinter den Stadttoren und wer noch nie im Böhmer Wald war,
kurze Fahrzeit genügt und schon sind Sie da. Furth
am Wald nicht vergessen, ist auch im Katzensprung erreichbar.
So, aber jetzt erst mal schnell noch den Sagenteil, zuerst die Erklärung,
warum der Teufel beim Bau der Steinernen Brücke mitmischte, dann die Legende
von Mariaort und anschließend die Geschichte vom Teufelsstein.
Die Steinerne Brücke und der Teufel
Wer die Steinerne Brücke nicht nur begeht, sondern auch genau betrachtet,
der findet nahe dem Brückentor ein steinernes Bild mit Hähnen (Gockele
/ Kikeriki-Vögel) eingebaut. Und die Geschichte ging so: Der Dombaumeister
und der Brückenbaumeister wetteten darum, wer zuerst fertig sei mit seinem
Bau. Spät abends dann begegnete dem Brückenbauer ein finsterer Gesell,
der sich als der Teufel entpuppte. Dieser bot an, beim Brückenbau zu helfen,
sein Lohn solle die erste Seele sein, die über die Brücke gehen würde.
Besprochen, besiegelt, und die Brücke wuchs und wuchs. Der Dombaumeister
kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und der Brückenbaumeister konnte
gar nicht so schnell das Material heranschaffen, wie die Bauleute schufteten.
Nach neun Jahren war der Übergang über die Donau fertig und 1146
kam die feierliche Einweihung. Der Teufel freute sich schon auf eine neue Seele,
höchstwahrscheinlich würde er sogar einen Pfaffen (Priester) holen
können, denn die waren ja die ersten bei solchen Bauwerken, um den kirchlichen
Segen zu erteilen. Doch was war das, die ersten, die über die Brücke
liefen, waren ein paar Hähne, die der schlaue Baumeister auf die Brücke
getrieben hatte. So mußte sich der Teufel damit zufrieden geben, der
Vertrag war erfüllt.
Das Gnadenbild von Mariaort
Das steinerne Marienbild in der Wallfahrtskirche Mariaort hat eine bemerkenswerte
Legende als Hintergrund: Eines Morgens vor etlichen Jahrhunderten sahen
einige Bewohner von Ort aus der Donau eine Frauengestalt halb aus dem Wasser
ragen. Beherzt fuhren einige Männer mit dem Kahn hinaus und erstaunten
gar sehr, war es doch eine Statue der heiligen Maria mit dem Jesuskind im Arm.
Dieses Standbild war aus Stein und hätte gar nicht schwimmen können,
doch wie die Männer es versuchten ins Boot zu holen, da fanden sie einen
Wacholderstrauch, der die Statue getragen hatte. Schnell kam das Gerücht
auf, daß die Statue aus Konstantinopel sein müsse, war doch bekannt,
daß die Heiden dort alle Heiligenbilder zerstört oder ins Wasser
geworfen hatten. Zudem trug die Mutter Gottes in einer Hand eine Lotusblume.
Das war ein Zeichen Gottes für die frommen Bürger, der Wacholderstrauch
hatte Maria die Donau aufwärts zu ihnen gebracht. Es wurde beschlossen,
hier in Ort an der Naabmündung für die heilige Statue eine Kirche
zu bauen. Man schaffte Baumaterial herbei und wollte am nächsten Morgen
gleich anfangen. Da geschah erneut ein Wunder, das gesamte Baumaterial war
anderentags auf dem jenseitigen Ufer. Damit war klar, wo die Mutter Gottes
ihr Kirchlein haben wollte. Auch der Wacholderstrauch bekam ein Plätzchen
an dem Bau und wurde oft von Pilgern um einen Zweig beraubt, war er doch ebenfalls
heilig durch seine Rettung der Statue.
Nun zum Teufelsstein:
Wenn man von Regensburg weiter gen Osten fährt so in
Richtung Amberg/Vilseck, da kann man im Birket, einem Föhrenwäldchen
nahe dem Kreuzbergkirchlein einen mächtigen Felsblock liegen sehen. Dort
liegt er (der Sage nach) seit jenen Tagen, da die Vilsecker des Teufels Zorn
durch die Erbauung des spitzigsten aller Kirchtürme der ganzen Umgebung
erregt haben. Und das kam so:
Früher hatte die Kirche zu Vilseck einen massiven
Turm, der nur ein Satteldach besaß. Wenn jetzt der Höllenfürst
von seinen Luftreisen ermüdet war, nahm er dieses Dach als bequeme Raststelle.
Doch der Turm hielt bald die schwere Last des Gebieters aller Sünden nicht
mehr aus und brach zusammen. Die Vilsecker waren darüber sehr erbost und
um dem Teufel seinen Landeplatz zu vermiesen, bauten sie den Turm so spitz
wie nur irgend möglich wieder auf.
Aber der Teufel wollte seinen gewohnten Rastplatz wieder haben, sah man doch
so schön in Gegend von dort. Doch aufspießen lassen lag auch nicht
in seinem Interesse und so schleppte er einen ungeheuren Stein den Kreuzberg
hinauf, um den neuen Turm damit wieder platt zu machen. Die Eindrücke
vom Kopf des Teufels und seinen Händen, mit denen er den Stein auf seinem
Schädel balancierte, sind noch heute deutlich zu sehen. Aber der Weg war
weit, der Stein war schwer und Vilseck immer noch nicht zu sehen.
Da lief dem Teufel ein Weiblein mit einer großen Kürbe (Korb) auf
dem Rücken über den Weg. Dieses fragte er, wie weit es denn noch
bis Vilseck wäre. Die Frau jedoch, nicht auf's Maul gefallen, antwortete
ihm, es sei noch sehr weit. Er bräuchte sich nur all die zerrissenen Schuhe
in ihrem Korb ansehen, die wären ihr alle auf dem Weg von Vilseck bis
jetzt entzwei gegangen.
Da hatte selbst der Teufel endlich einmal genug, denn Arbeit war noch nie in
seinem Sinn gelegen. Er schleuderte den Stein wütend zu Boden und sagte
dem Weiblein: Das könnte Ihr den Vilseckern sagen, wenn mir der
Weg nicht zu weit gewesen wäre, hätten sie ihren Kirchturm das letzte
Mal gesehen.
Und so kam der Felsblock ins Birket und darum heißt er auch
Teufelsstein.
Aber der heutige Ausflugsort hieß Regensburg und hingeführt
wurden Sie internet-massig vom Flughafentransfer München -
Reiseleiter ein echter (na nix Bayer) Preiss (genauer: Sau-Preiss,
denn ich bleib hier). E-Mail oder Anruf genügt, ich hole Sie gern vom
Flughafen oder auch anderswo ab - auf nach Regensburg (und Umgebung).
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Lohfink
Text von J.W. Lohfink, Bildmaterial kommt irgendwann
demnächst, wenn ich selber fotografiert habe. © J.W.Lohfink |