Schongau - Tor zum Pfaffenwinkel

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Schongau - ehemals Stammsitz der Welfen und wo die Polizei "im Knast" sitzt

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Historisches - Sage

Und wieder befinden wir uns auf der Romantischen Straße, die uns heute nach Schongau in Bayern fuehrt. Diese reizvolle Stadt am Lech, schon um 1000 nach Christus urkundlich erwaehnt, hat sich das Flair des Mittelalters hervorragend erhalten.

Aehnlich wie in Landsberg oder in Kaufbeuren, beide Staedte habe ich Ihnen schon vorgestellt, ist in Schongau der Schritt in vergangene Zeiten noch moeglich. Schongau war zwar nie so groß wie zum Beispiel Dinkelsbuehl, aber ebenso wie dort ist die ehemalige Stadtmauer fast vollstaendig erhalten und umschließt eine pulsierende Altstadt.

Fuenf Tore waren einst und sind noch heute der Eingang in das Herz von Schongau, idyllisch auf einem ovalen Huegel gelegen und auf der bayrischen Seite vom Lech umflossen. Dem aufmerksamen Besucher wird vielleicht auch sofort auffallen, daß die Stadt Schongau ebenfalls fuenf Tuerme hat, die seltsamerweise alle auf der westlichen Seite stehen, also in Richtung Schwaben. Von dort her drohte in frueheren Zeiten Gefahr dieser bayrischen Stadt, war doch der Lech Schutz und Grenze zugleich von Bayern.

Doch Schongau gab es schon, bevor man ueberhaupt von Deutschland oder Bayern zu sprechen begann. Die alte Heer- und Handelsstraße "Via Claudia Augusta" fuehrte hier vorbei und die alten Roemer mit Sinn fuer Schoenheit fuer Landschaft und Praxis in Strategie hatten einst eine Siedlung hier angelegt. Im Mittelalter dann war Schongau ein Knotenpunkt verschiedener Handelsstraßen und die heute liebevoll restaurierten Haeuser innerhalb der Stadtmauer zeugen von Glanz und Reichtum durch Handel und Gewerbe.

Schongau ist auch heute eine Stadt, die fuer Buerger und Besuchern liebens- und lohnenswert ist. Viele Wege fuehren nach Schongau und von dort aus in die herrliche Landschaft des Voralpenlandes.

Vom Muenchner Flughafen fahre ich Sie entweder ueber die Bundesstraße B 2 (Starnberg-Weilheim) oder die Autobahn Muenchen-Lindau bis Landsberg und dann ueber die Bundesstraße B 17 (Augsburg-Fuessen) nach Schongau. Beide Strecken sind knapp 100 Kilometer lang und bieten Ihnen schon bei der Anfahrt viele schoene Ausblicke in unsere oberbayrische Gegend. Die Strecke über Landsberg führt an der Ammersee-Region vorbei, ein herrliches Erholungsgebiet. Zug- und Busverbindungen sind aber ebenfalls moeglich.

Schongau ist uebrigens bisher die einzig mir bekannte Stadt, wo die Polizei im Gefaengnis sitzt, doch dazu spaeter.

Sollten Sie Ihren Urlaub schon in einem anderen Ort geplant haben, dann waere Schongau auf jeden Fall wert fuer einen Tagesausflug oder einen mehrstuendigen Stop auf der Durchfahrt. Suchen Sie jedoch noch einen ideal gelegenen Fremdenverkehrsort, der vieles bietet, aber noch nicht ueberlaufen ist, dann ist Schongau fuer Sie das Richtige.

Von hier aus koennen Sie alle Sehenswuerdigkeiten Oberbayerns und Schwabens in kurzer Zeit erreichen. Im Umkreis von 60-70 Kilometern finden Sie Fuessen mit den Koenigsschloessern Neuschwanstein und Hohenschwangau, Oberammergau und Garmisch-Partenkirchen, Kaufbeuren und Kempten.

Augsburg und Muenchen sind ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt (so'ne Katze hab ich zwar selber noch nicht gesehen, aber in Texas hoabs bestimmt solche, wenn man G.Bush fragen würde ).

Zur Erholung gehoert fuer viele auch die Moeglichkeit des Sportelns und Schongau bietet durch seine zentrale Lage Vielfaeltiges. Wem das Wasser des Lech und die Bademoeglichkeiten dort nicht ausreichen, dem bieten sich der Ammersee und Starnberger See zum Rudern, Segeln, Fischen oder Schwimmen an.

Fliegen, der uralte Traum des Menschen, koennen Sie auch lernen. Paraglidingschulen erreichen Sie in ca 30 Minuten in Richtung Fuessen oder Fallschirmspringen in Altenstadt, knappe 10 Minuten entfernt. Sie koennen zum Bergsteigen in Richtung Garmisch fahren oder auch nur den Hohenpeißenberg gleich um die Ecke bei Schongau nehmen.

Technikfreaks besichtigen gern das "Ohr zur Welt", die Erdfunkstelle in Raisting und Kulturliebhaber das Freilichtmuseum Glentleiten bei Kochel am See, die "Lueftelmalerei" in Oberammergau oder die zahlreichen Kunstschaetze in und um Schongau.

Kunst und Kultur, die Stichworte fuer meinen ueblichen historischen Teil der Reise durch Bayern. Im Museum der Stadt Schongau wird Muenzsammlern das Herz hoeher schlagen, sind doch dort Muenzen aus dem Jahre 1372 zu betrachten. Damals standen vor Schongaus Mauern die Heere des Schwaebischen Staedtebundes und wollten rein, was den Schongauern natuerlich als "bayrischen" Untertanen gar nicht recht war. Waehrend dieser Belagerung muß wohl ein reicher Buerger arg um sein Hab und Gut gefuerchtet haben, denn er vergrub sein Geld in einem Tontopf, den 600 Jahre spaeter Bauarbeiter fanden. Der urspruengliche Besitzer war wohl nicht mehr zum Ausgraben gekommen, war es der Krieg, die Pest oder hatte er es schlicht vergessen?

Ja, ja, das liebe Geld. Seit jeher ein Problem, nicht nur fuer die Kleinen auch fuer die Herrscher. Kaiser Ludwig der Bayer verlieh der Stadt Schongau 1331 das Muenzrecht und die Stadt baute dafuer ein eigenes Gebaeude, das dann spaeter zum Eisenamtshaus sprich Gefaengnis umfunktioniert wurde. Und in diesem, 1771 nochmals erneut gebauten Haus hat heute die Polizei ihre Station, also wo findet man in Schongau die Hueter von Recht und Ordnung ? Im (ehemaligen) Knast, hochdeutsch Gefaengnis!

Manchmal ist es wie verhext, so auch in Schongau. Eigentlich wollte ich Ihnen mal wieder ein großes Volksschauspiel aus der finsteren Zeit des Mittelalters ankuendigen, aber auch dieses Jahr faellt "die Hexe in Schongau" leider aus. Vielleicht sind die Prozeß-Akten, die den Stoff fuer die Auffuehrung bilden, so wie einiges in unserer alten Bundeshauptstadt verschwunden oder ist Hexerei im Spiel? Diese Frage stellten so manche Menschen im 14. und 15 Jahrhundert mit oft toedlichen Resultaten, so auch in Schongau. Wie ich erfahren habe, wurden in den Jahren 1589 bis 1592 insgesamt 63 Frauen in Schongau der Hexerei angeklagt, verurteilt und verbrannt. Und damals war man nicht so zimperlich mit Verdaechtigen wie heute. Es gab verschiedene Verfahren um die "Wahrheit" herauszufinden, ein paar einfache wie Wasser-, Waege- oder Feuerprobe oder das hochnotpeinliche Verhoer, sprich Folter.

Fuer die Interessierten unter Ihnen der Hinweis - lernen Sie unbedingt tauchen, denn bei der Wasserprobe war das das Problem. Diese geht naemlich so: Man binde dem zu pruefenden die Daumen an die großen Zehen, den ganzen Koerper nun an ein Seil und lasse den Pruefling dann in einen Teich oder Fluß haengen. Schwimmt der Pruefling oben, hilft ihm entweder der Teufel oder die Hexenkunst (des Fliegens - da ja nur Leichtes fliegen kann), geht der Pruefling unter, dann ist er unschuldig (aber meistens ersoffen, weil Tauchen damals noch nicht gelehrt wurde). Und ja keine Forelle mit den Zähnen fangen, sonst sind Sie heute gleich dran wegen Fischwilderei.

Sehr beliebt waren aber bei den meist maennlichen Hexenjaegern die "Doktorspiele" mittels der damals ueblichen Instrumente wie Daumenschrauben, gluehenden Nadeln usw. Nach einem derart "peinlichen" Verhoer gestand im Jahre 1589 eine gewisse Agnes Weiß in Schongau ihre Verbindung mit dem Teufel und nannte auch gleich noch ein paar andere "Mitgespielinnen". Daß die Angst dann in dieser Stadt umging, duerfte ja wohl klar sein. Jeder verdaechtigte jeden und zum Schluß mußten 63 Frauen fuer diesen Humbug sterben. Dies geht aus den alten Prozeßakten hervor, die als Grundlage fuer das sonst stattfindende jaehrliche Schauspiel dienen. Demnaechst, wenn es meine Zeit erlaubt, bekommen die Liebhaber alter Geschichten noch eine spezielle Seite ueber die damalige Handhabung der Gerichtsbarkeit.

So grausam man in alten Zeiten war, so schlitzohrig war man frueher als Gegensatz auch. Wie das uralte Geschlecht der Welfen, noch heute auf dem englischen Thron zu finden, seine Laendereien und Macht zusammen "raffte" ueberliefert eine alte Sage aus der Schongauer Gegend:

Der goldene Pflug

Einstmals herrschte das Geschlecht der Welfen, deren Stammvater Odoaker, der Zerstoerer des Roemischen Reiches, gewesen sein soll, im Gebiet des heutigen Schongau und Peiting. Die alte Welfenburg auf dem Huegel gegenueber der Stadt fiel zwar in Truemmer, aber deren Bewohner blieben in Erinnerung. Es muß so um 800 nach Christus gewesen sein, als dort ein Welf namens Warin der Burgherr war. Sein Sohn Etticho wurde Isenbart genannt und dessen Frau gebar nach alter ueberlieferung Zwoelflinge, von denen eine Tochter namens Judith die Gattin des Frankenkoenigs Ludwig des Frommen wurde. Ihrem Bruder Heinrich Welf bot dann Kaiser Arnulph ein Lehen an.

Bei Annahme einer solchen Leihgabe mußte der Empfaenger seine Freiheit aufgeben und war dem Lehnsherr verpflichtet. Oft waren die Lehen dies nicht wert und so waren viele Edelleute darauf nicht arg erpicht. Der Kaiser aber brauchte Gefolgsleute und so versprach er dem Heinrich der Sage nach soviel Land, wie er an einem Tage mit einem Pflug umziehen koenne.

Nun waren die Bayern schon frueher nicht auf Maul oder Kopf gefallen und Heinrich Welf erst recht nicht. Er ließ sich einen kleinen goldenen Pflug machen, den er in die Tasche stecken konnte. Seine Knechte verteilten sich in der Zwischenzeit mit Pferden im Land und dann ritt Heinrich Welf los. Den Pflug in der Tasche und die Pferde wechselnd umritt er zwischen den Fluessen Wertach und Lech ein ungeheuer großes Gebiet, mit dem der Kaiser nicht gerechnet hatte. Aber, ein Mann, verzeihung, ein Kaiser, ein Wort - er gab Heinrich Welf das Gebiet zum Lehen, obwohl es so wohl nicht gedacht gewesen war.

Heinrichs Vater jedoch war trotz des riesigen Landgewinnes des Sohnes heftig erzuernt, denn die Aufgabe der Unabhaengigkeit fuer Fuerstengunst ging gegen seine Ehre. Um seinen Sohn auf ewig nicht mehr zu sehen, zog er in die Berge des Ammergaues und soll dort das Kloster Ettal gegruendet haben.

Soweit fuer heute zu den alten Zeiten in Schongau, die in dem o.g. aber leider heuer nicht stattfindenden Schauspiel wieder lebendig werden. Aber auch ohne Hexen-Verbrennung gibt es fuer Kulturliebhaber in Schongau etliches, Konzerte mit bekannten Orchestern und Solisten, Theater und Kabaretts, Vortraege, Ausstellungen oder Musikerlebnisse in kostbaren Sakralraeumen wie der Wieskirche u.a.

Ein Schauspiel der Natur ist es auf jeden Fall, wenn am Abend die Sonne die nahe gelegenen Alpengipfel bescheint und nach Eintritt der Dunkelheit die Lichter auf dem Marienplatz zum gemuetlichen Abendtrunk im Freien einladen.

Schongau erwartet Sie, ich hole Sie gerne ab und fahre Sie hin. Was Ihnen diese nette Kleinstadt alles bieten kann und wo Sie ein Plaetzchen zum Wohnen finden, sagen Ihnen gern die netten Damen vom Verkehrsamt in der Muenzstraße 5, Postfach 1322 in 86953 Schongau, Telefon 08861-214333. Selbstverstaendlich geht es auch ueber's Internet, Schongau ist ein modernes Staedtchen mit eigener Homepage und natuerlich auch der Moeglichkeit, Touristik Informationen per e-Mail zu bekommen.

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Anregungen, Vorschlaege (auch fuer Ihren eigenen Ort),Termin- Anfragen oder auch Ihre Meinung, wie es Ihnen gefallen hat bitte an J.W. Lohfink

Text von J.W. Lohfink, Bildmaterial von der Stadt Schongau vorsichtshalber entfernt weil ich nicht weiß, ob alle Rechte bei der Stadt liegen und keine Lust habe, wieder von jemandem eine Abmahnung nach dem Urheberrechtsgesetz zu bekommen. Wenn ich demnächst eigene Bilder gemacht habe, bekommen Sie wieder was zum Sehen. © J.W.Lohfink

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