Bad Tölz im Isarwinkel

– schon im Mittelalter mit Türkei-Reise-Angebot

Muenchen Flughafentransfer - Ein Service von Mietwagen Lohfink Büro 08134-558720 - Mobilruf 0172-9607143

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„Horch, was raschelt im Gehölz?“ - „Jo grüß di Gott, i bin aus Tölz“

- also das hat der nette Herr hier auf dem Bild nicht gesagt, aber er war gern bereit, die stolze Oberländer Tracht ablichten zu lassen. Und schon wissen Sie ein bisserl, wo Sie heute sind bzw mit mir, Ihrem Münchner Flughafentransfer, mal hinfahren – ins Oberland. Genauer gesagt in die Stadt Bad Tölz im Isarwinkel.

Doch erst noch kurz zu dem Herrn hier auf dem Bild. Das ist ein Oberland-Schütze (heute mit Böller) und die waren früher auch schon recht gefürchtet. Na ja, bei dem Kaliber kein Wunder. Rechts hat er dann noch einen Hammer am Gürtel hängen – entweder um dem Gegner zu zeigen, wo der Hammer hängt oder den Rest zu geben, falls die Kugel nicht wirksam genug war. Spaß beiseite, damit wird der Pfropfen in den Lauf geschlagen, damit's auch richtig böllert beim Schießen.

So, wer nun noch nie hier oder bei mir war, kurze Vorstellung. Mein Name ist Jörg Lohfink, ich habe einen Mietwagen, d.h. Sie können mich damit als Ihren persönlichen Fahrer mieten, und bring entweder Leute „um die Ecke“ (vom Flughafen z.B. nach Bad Tölz) oder mache individuelle Ausflugsfahrten. Heute mal virtuell, persönlich wär's mir lieber, muß ja auch 'n paar Brötchen verdienen damit.

Keine Angst, das ist nicht Ihr Wagen, sondern ein Bild aus einem Tölzer Geschäft, fand ich halt klasse passend.


Vom Flughafen Franz-Josef-Strauss in München bis nach Bad Tölz sind es knapp 90 Kilometer. Wir nehmen vom Flughafen eine kleine Abkürzung über Land in Richtung München, dann müssen wir nicht auf die Autobahn München-Nürnberg. Auf dem Ostring geht es dann in Richtung
Rosenheim, bei Holzkirchen (kennen viele Österreich Urlauber durch die Staus an der Rastanlage) biegen wir ab und dann geht's direkt nach Bad Tölz.



Die Stadt ist nicht nur bekannt wegen spezieller Rindviecher, die es sogar bis ins Fernsehen geschafft haben, sondern auch wegen der heilkräftigen Jodquellen. Und die Stadt selber ist zweigeteilt durch die Isar, einmal gibt es den alten Teil auf dem Ried und dem neueren Teil auf der anderen Seite des Flusse, anfänglich im Volksmund auch „Krankenheil“ genannt.



Wenn ich vom alten Teil rede und in der Überschrift ein „Türkei-Reise-Angebot im Mittelalter“ erwähne, so gehören beide Sachen zusammen. Bad Tölz ist nämlich viel älter als München – als dort ein paar Mönche begannen, eine Siedlung zu errichten, „brummte in Tölz schon der Bär“.

Ob wörtlich wie fast vor kurzem, weiß ich nicht genau, aber wie ich die Bayern kenne, hätten'se dem damals auch schon eins auf den Pelz gebrannt. In Bayern brummt nämlich immer nur einer, das ist der Chef – früher hieß das „Fürscht“, heute „Schnappzu“, wenn man bestimmten Gazetten glauben darf. Seit kurzem ist auch der "Schnappi" weg, war wohl "eingeschnappt" wegen der vielen Beschwerden der Teddy-Fans.

Aber sehen wir das mal nicht so eng, schauen wir uns lieber mal den historischen Marktplatz der Stadt Bad Tölz an.



Huch, da hab ich mich wohl in der Zeit vertan, na, macht nix, dreh'n wir die Uhr einfach weiter.



Ich glaube, ich muß den „Doc“ von „Zurück in die Zukunft“ zu Hilfe rufen, erst landen wir im Jahr 1865, das war jetzt eben 1936, ah, da isses ja, das richtige Bild von heute.



Sie sehen, der Marktplatz ist fast unverändert und so muß er in etwa auch schon um 1280 ausgesehen haben. Nur mit vielen Menschen und Waren –
Fotos wie die meinen macht man immer frühmorgens, damit nicht alle 3 Sekunden einer einem vor die Linse latscht – denn „Tollenze“, wie Bad Tölz früher hieß, war ein Treffpunkt vieler Händler und Handwerker damals.

Über den Achenpaß kamen die Kaufleute aus dem Süden, die Fuhrleute der „Rott“, wie die Transportgesellschaft früher genannt wurde, und die Isarflößer aus der Umgebung. Speziell die Flößer waren weltgewandte Leute, „schipperten“ sie doch auf der Isar bis zur Donau und auf dieser bis zum Schwarzen Meer.

Isarwinkler waren bekannt bis in die Türkei und sie konnten sich auch mit allen verständigen – da sage noch einer, die Bayern wären Hinterwäldler, ha !


Apropos „Tollenze“, hat überhaupt nix mit „toll“ zu tun, nicht daß hier einer auf dumme Gedanken wegen der „Dollerei“ eines gewissen Fernsehstars in den Boulevardblättern kommt. Nee, „Tollenze“ war der Name eines Ritters der im 8. Jahrhundert schon dort eine Burg gebaut hatte. 1265 ist der letzte dieses Geschlechts gestorben.

Von der Burg ist auch nichts mehr übrig geblieben, die Bürger der Stadt hatten des öfteren Helfer beim sogenannten „heißen Sanieren“. Mal kamen ungarische Horden und zündelten ein weng, dann machte man mal Dummheiten im „Presselhaus“, das letzte Haus unten an der Isarbrücke.

auf der Brücke

Da gab es laut Urkunden am 4. Mai 1453 einen Brand, der die ganze Marktstraße bis hinauf zum Rathaus einschließlich der Burg abfackelte und dann später der 30jährige Krieg, der war auch recht „heiß“. Aber es wurde immer wieder in altem Stil neu aufgebaut, nur nahm man dann nach dem verheerendsten Brand Steine statt Holz.

Khanturm

Sogar ein Schloß gab es später, das aber um 1770 nach einem Wolkenbruch einstürzte. War aber nicht bewohnt, wurde auch nicht gepflegt und der Untergrund war auch nicht der beste, wurde nämlich damals halbwegs weggespült.



Heute ist das natürlich ganz anders, da wird restauriert, wo es nur geht. Deshalb konnte ich auch nicht in die Pfarrkirche, obwohl ich die gern gesehen und Ihnen gezeigt hätte. Darin befinden sich etliche alte Sehenswürdigkeiten, von denen jedes einzelne eine Geschichte wert wäre.

Vielleicht als kleiner Hinweis der Denkstein für Kaspar Winzerer. War um 1540 ein wohlbekannter Krieger und starb bei einem Turnier mit Jörg Frundsberg dem Jüngeren (Mindelheim, Geschichte der Landsknechte). Aber nicht nur Stein oder Malerei, wie an und in vielen Tölzer Bauwerken, haben der Stadt einen Namen gegeben, sehr bekannt und begehrt waren und sind noch heute die Werke der Tölzer Kunstschreiner und Bildschnitzer, auch unter dem Namen „Tölzer Kistlerhandwerk“ berühmt. Tölzer Möbel und Bauernschränke erzielen heute noch immense Preise bei guter Erhaltung, damals waren sie so begehrt, daß die Münchner Handwerker anfingen, gegen die Konkurrenz Eingaben beim Herrscher zu machen.

In Tölz gab es um 1500 auch schon die ersten Zünfte mit strengen Regeln für die Berufsausübung. Das Schusterhandwerk zum Beispiel durfte nur der ausüben, der eine eigene Werkstatt und eine Ehefrau hatte. Bei den Tölzer Flößern gab es auch festgeschriebene Bestimmungen, denn gerade ihr nicht ungefährlicher Beruf bedingte akkurate Arbeiten. Die Flöße hatten teilweise sogar beheizte Holzhäuser für die langen Fahrten bis nach Wien hinunter.



Apropos hinunter, bis zur Kirche auf dem Kalvarienberg möchte ich heute nicht laufen, ich geh lieber wieder den Markt runter und genieße den Ausblick auf die Isar. Heute führt sie natürlich nicht mehr so viel Wasser wie früher, mit Flößern wäre also nix. Aber bei Wasser fällt mir ein, hätte ich doch beinahe vergessen – die Jodquellen.



Komisch, bei Jod muß ich immer an diese knallrote Flüssigkeit denken, die man als Kind auf aufgeschürfte Knie gestrichen bekam und die dann saumassig brannte. Also keine Sorge, ich hab extra geschaut beim Alpamare - so nennens det Schwimmbad da - und bei einigen Kurhotels, liefen keine "Indianers" rum.

Der einzige mit 'nem roten Gesicht war ein Herr mit Boxer – Hund an Leine – der dem Tier anscheinend nicht schnell genug war. Aber ansonsten sahen die Badegäste recht entspannt aus, und wie es sich gehört, hat Bad Tölz natürlich auch einen Kurpark und ein Kurhaus. Der Kurpark heißt übrigens Herder-Park und ehrt damit den Freiburger Verlagsbuchhänderl Karl Raphael Herder, der das Jodquellenbad gegründet hat.

Ach ja, es gäbe noch viel viel mehr über Bad Tölz zu erzählen, wer sich für die bayerische Geschichte interessiert, sollte mal über den „Jägerwirt“ nachlesen, einer der Anführer der Oberland-Bauern im Kampf gegen die österreichischen Besatzer von München, „gemeuchelt in der Sendlinger Mordweihnacht“. Doch da bietet Ihnen sicherlich die Stadt Bad Tölz in der gut ausgebauten Tourismusinformation viel mehr Informationen, schauen Sie einfach mal auf die Webseite der Stadt selber
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Für die Tölzer und Musikfreunde überall im Land hab ich noch ein Schmankerl - den Originaltext des Tölzer Schützen-Marsches, falls den "oaner sucha duat":

*

Im schönen Isartal

tönt muntrer Büchsenknall

In Tölz, da is a Schiaßat heut,

Dös g'freut uns allemal

Drum packt's an Stutzen o,

Wer ziel'n und treffa ko,

mit frischem Muat,

An Strauß am Huat,

so liabt's das Schützenbluat!

*

Zerst geht auf Post ma 'nein

und feucht' sie Gurgel ein,

Du glaubst es nit, wie schneidi macht

A so a Glaserl Wein.

Na richt ma si halt z'samm'

Nimmt all's, was ma muaß ham

Und ferti is, als wia im Flug,

Da schönste Schützenzug

*

Frisch werd und stramm im Takt

Dö Gschicht na glei opackt

Die Musikanten fest voro,

Da blast a jeder, was a ko.

Alles na Juhe schreit

vor lauter Lustbarkeit:

Diridi e juhe, dulhe juche!

Dös is a wahre Freud'!

*

Secht's dort an Krinnerbäck,

Der nahm gern 's Erste weg,

Der Holzersepp von Tegernsee

Is rüba kemma a, o weh!

Dort steigt der Kolberbräu

Da Karl is a dabei

Die Zieler mit'n rotem G'wand

Die schrei'n, das is a Schand.

*

Isartal du bist mei' Freud'

Da geht mir's Herz auf mächti weit,

Wenn i in die Berg nei schau

Die all mi grüaßen freundli blau.

O du mei liabes, schönes Tölz,

Mit deine Berg, dein grena G'hölz,

Ja, i moan, es kunnt nix Schönres geb'n

Als da herob'n zu leb'n

Im Isartal !

*

Froh is das Tölzer Gmüat,

Hat gern a lustig's Liad,

Schneidi san Buama all

Im schönen Isartal.

Diandln wia Milch und Bluat,

San a die Buama guat,

's kann g'wiß nix Schönres geb'n

Als 's Tölzer Leb'n.

*

Frisch is da Tölzer Schütz

Und trifft hin wai da Blitz,

Mitten ins Schwarze nei',

Dös werd wohl lusti sei'!

Oder er is so frei,

Schiaßt an der Scheib'n vorbei,

Dös kummt von gar nix her

als von sein'm Gewehr.

*

Jetzt is das Schiaßat aus,

Da Zug geht lusti z'Haus,

Denn auf der Post, da gibts heut no

An sakrisch guat'n Schmaus.

D'Preisträger mit da Fahn'n,

Dö steig'n ganz stolz voran,

Schaugt's Madln o, was i all ko,

War i net der recht Mo?

*

Ja so a Schiaßat is

A rare Sach ganz g'wiß,

D'rum san ma lusti und fidel,

Macha allherhand Grebell,

Trinkt's, Buama, trinkt's mit G'walt,

Vasamt is ebbas bald,

So lusti, Schützen, als wia heut,

Is 'n net glei alle Zeit!

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Ich würde mich freuen, Sie mal persönlich nach Bad Tölz fahren zu dürfen, ist a schönes Städterl !

Übrigens, mehr Informationen über Tölz und drumherum finden Sie hier.

(alle Bülders sin von mir und bei Anklickern wern'se jrößer, mit Ausnahme der janz alten, die sind aus'm Bayernland)

©®J.W.Lohfink

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